FPÖ-Karlsböck: Österreichische Brustkrebsvorsorge international führend!

Massiver Widerstand im Parlament gegen geplante Kürzungen bei Brustkrebs-Vorsorge angekündigt

Wien (OTS) - "Österreich ist bei der Brustkrebs-Vorsorge international führend. Es besteht daher keinerlei Veranlassung das bewährte, bestehende System mutwillig zu verschlechtern", sagte heute der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck. "Ein Umstieg auf das europäische System, wie dies der Hauptverband plant, ist nicht verantwortbar und würde alles was in Österreich in den vergangenen 30 Jahren erarbeitet wurde, zunichtemachen", betonte Karlsböck.

"Als Arzt kann ich einen derartigen Rückschritt nicht unterstützen", betonte Karlsböck, der befürchtet, dass mit dem neuen Modell die Beteiligungsrate an den Vorsorgeuntersuchungen rapide zurückgehen werde und somit die Brustkrebs-Sterblichkeit ansteigen werde. Mit der Umstellung auf das europäische System bestehe die Gefahr, dass etwas, das sich seit mehr als 30 Jahren zu einer hochqualitativen und persönlichen Untersuchung mit den entsprechenden Qualitätskontrollen und den sich nachweislich seit Jahren besten Überlebensraten in Europa entwickelt habe, mutwillig verschlechtert werde, so Karlsböck. Aus durchsichtigen Profilierungsinteressen wolle hier der Hauptverband etwas einführen, was anderswo, wie etwa in den USA, wieder fallen gelassen worden sei, weil es sich nicht bewährt habe, warnte Karlsböck.

Die Mammographie sei eine der verantwortungsvollsten Untersuchungen, die unbedingt einen engen und intensiven informativen Kontakt mit den Patientinnen erfordere, der ausschließlich im Zusammenspiel von Hausärzten, Gynäkologen und Radiologen möglich sei, betonte Karlsböck. Dies sei durch ein anonymisiertes Screening-Zentrum, wie das der Hauptverband plane, nicht gewährleistet. "Solche Ideen können nur fernab jeder menschlich orientierten Medizin geboren werden", so Karlsböck.

"Wir wollen nicht das EU-Minimalprogramm, sondern das bestmögliche österreichische System, das noch durch ein Brustkrebsregister verbessert werden könnte", betonte Karlsböck, der weiterhin Widerstand gegen das Wahnsinnsprogramm des Hauptverbandes ankündigte, das voraussichtlich rund 600 zusätzliche Brustkrebstodesfälle pro Jahr verursachen wird, wie das auch von zahlreichen Experten bestätigt wird.

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