Bundesheer: Generalstab äußert sich über Situation zur Wehrpflicht

Generalstabschef Commenda: "Wir haben in Österreich mündige Jugendliche, die sich der Bedeutung ihres Handelns bewusst sind."

Wien (OTS/BMLVS) - Anlässlich der heutigen Berichterstattung über die möglichen Konsequenzen eines Nichterscheinens zur Stellung bzw. in weiterer Folge eines Nichteinrückens zum Präsenzdienst, weist der Generalstab darauf hin, dass dies strafrechtliche Delikte darstellen und nach dem Militärstrafgesetz geahndet werden müssen.

Die Wehrpflicht ist in der Verfassung festgeschrieben und, solange keine andere Entscheidung durch die Politik getroffen wird, aufrecht.

Der interimistische Generalstabschef Generalleutnant Othmar Commenda macht sich diesbezüglich keine Sorgen. "Dem Generalstab ist sich der Wichtigkeit des Themas in der österreichischen Gesellschaft bewusst. Ebenso ist dem Generalstab bewusst, dass die österreichische Jugend aus mündigen Staatsbürgern besteht, die das demokratisch verankerte Recht auf freie Meinungsäußerung auch in Anspruch nehmen und sich auch über die Bedeutung ihres Handelns bewusst sind", so Commenda.

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