JW-Roth: Khol/Blecha-Plan für höheren Zuverdienst ist falsches Signal

Junge Wirtschaft (JW) lehnt Khol/Blecha-Vorstoß nach Anhebung der Zuverdienstgrenze ab und fordert stattdessen Konzepte, um ältere Arbeitnehmer länger in Betrieben zu halten.

Wien (OTS/PWK093) - "Der Vorschlag der Pensionistenvertreter
Khol und Blecha nach Anhebung der Zuverdienstgrenze ist kontraproduktiv und das falsche Signal", meint Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft. Frühpensionisten können bei vollen staatlichen Pensionsleistungen ihren Ruhestand "genießen" und nebenbei etwas verdienen. "Das ist kein Rezept gegen die hohe Quote bei Frühpensionierungen, sondern gleicht fast einer Einladung. Der Staat wird voll belastet, während Frühpensionisten sich ihre Pension "auffetten", so Roth weiter. Ziel muss sein, ältere Arbeitnehmer in Betrieben zu halten und nicht die Zuverdienstgrenze für Pensionisten zu erhöhen.
"Eine solche Regelung wäre ein Anreiz für Frühpensionierungen und bringt keine Entspannung für das Pensionssystem. Damit ältere Arbeitnehmer bis zum tatsächlichen Pensionsantrittsalter arbeiten, braucht es dringend flexiblere Konzepte - Konzepte, die dem Arbeitnehmer, dem Arbeitgeber und der Pensionsversicherung etwas bringen". Roth hofft auch auf Vorschläge der Pensionistenvertreter, welche beitragen können, die angespannte Lage der Pensionskassen zu entlasten. "Ideen, die die Pensionskassen mit zusätzlichen Frühpensionen eindecken, sind fehl am Platz und kontraproduktiv", meint Roth abschließend. (Rh)

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