FPÖ-Gartelgruber: Einsparungen bei Brustkrebsvorsorge sind Skandal!

Wien (OTS) - Vehement, gegen die geplanten Einsparungen bei der Brustkrebsvorsorge, sprach sich heute die freiheitliche Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber aus. "Auf Kosten der Frauengesundheit zu sparen ist ein Skandal", so Gartelgruber, die daran erinnerte, dass vor gar nicht allzu langer Zeit noch alle Abgeordneten des Hohen Hauses mit rosa Brustkrebsschleifchen im Parlament gesessen seien um ihre Solidarität mit den Mammakarzinom-Patientinnen auszudrücken.

"In Österreich nehmen derzeit etwa 50% der Frauen an Brustkrebsfrüherkennungsuntersuchungen teil. Dadurch konnte erreicht werden, dass die Mortalitätsrate in den letzten 15 Jahren um 30% abgesenkt wurde. Die prozentuelle Reduktion der Mortalitätsrate pro Jahr hat in Österreich dabei die der meisten anderen Länder sogar übertroffen, was bedeutet, dass der Rückgang der Mortalitätsrate in Österreich innerhalb Europas am schnellsten erfolgt ist", erinnerte Gartelgruber. "Das jetzt ändern zu wollen, ist mit Sicherheit der falsche Weg", betonte Gartelgruber.

Auch wenn SPÖ-Gesundheitsminister Stöger bereit sei jährlich bis zu 600 zusätzliche Todesopfer durch Brustkrebs in Kauf zu nehmen, nur um unser bewährtes Österreichisches Programm gegen ein schlechteres EU-Programm einzutauschen, müsse hier die Frauenministerin die Notbremse ziehen, forderte Gartelgruber Heinisch-Hosek auf diesem Wahnsinn ein Ende zu bereiten.

Wenn Stöger ein Vorbild brauche, dann solle er sich in Tirol umsehen, betonte Gartelgruber, denn in Tirol gebe es die erste flächendeckende Brustkrebs-Vorsorge in Österreich. Dies unter der bewährten Einbindung aller radiologischen Einrichtungen.

Österreich verfüge über 290 qualifizierte Radiologen, die Mamma Screening machen dürfen und auch können, betonte Gartelgruber, die eine geplante Reduktion auf nunmehr 20 Stellen nicht hinnehmen kann. "Auf Kosten der Frauengesundheit darf nicht gespart werden, zumal die damit verbundenen Anzahl an zusätzlichen Brustkrebspatientinnen die Kosten deutlich in die Höhe schnellen lassen wird", so Gartelgruber, die somit die ganze "Spar"-Aktion für doppelt unsinnig hält.

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