FSG-Peschek zu Wehrpflicht: FPÖ stellt sich gegen Österreichs Jugend!

Ausbildung und Berufseinstieg statt Kehren im Kasernenhof

Wien (OTS/FSG) - Ein Ende der Wehrpflicht im Sinne von Österreichs Jugend forderte heute, Montag, der Jugendvorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) - Wien, Christoph Peschek: "Auch wenn sich die FPÖ einmal mehr gegen die Interessen der Jugend stellt, braucht es eine radikale Änderung. Wir müssen aufhören, Jugendlichen wertvolle Lebenszeit zu stehlen." Die gewonnenen Monate könnten, so Peschek, besser in Ausbildung oder in den Einstieg ins Berufsleben investiert werden.++++

Auch aus volkswirtschaftlicher Sicht sei ein Ende des Zwangsdiensts sinnvoll, argumentiert der FSG-Jugendvorsitzende: "Je früher Jugendliche ihre Ausbildung abschließen und in das Arbeitsleben einsteigen können, umso schneller bekommen sie die Möglichkeit, eine eigene Existenz aufzubauen, wodurch auch Steuern zum Sozialsystem beigetragen würden. Davon profitiert die Gesellschaft dann wirklich." Angesichts der Tatsache, dass 60 Prozent der Präsenzdiener mit Systemerhaltertätigkeiten - Kasernenhofkehren, Chauffeurdienste oder Kellnern im Offizierscasino - ihre Zeit verschwenden, sei ein Ende der Wehrpflicht mehr als überfällig.

Dass es durch ein Aus der Wehrpflicht und des damit einhergehenden Endes des Zivildienstes zu keinen Defiziten auf Kosten der Bevölkerung kommen darf, ist für Peschek selbstverständlich. "Die Minister Darabos und Hundstorfer haben Alternativen vorgelegt, die tragfähig und zukunftsweisend sind. Jetzt wird es Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen", so Peschek.

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