FPÖ-Neubauer zu Zuverdienst neben Pension: Vorschlag von Blecha und Khol "sinnlos"

Wenn schon Gleichstellung Beamte mit ASVG-Pensionisten, dann sollten Beamte auf Privilegien verzichten

Wien (OTS) - Zu den Forderungen der Pensionistenvertreter Khol und Blecha konkretisiert heute FPÖ-Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer, dass ASVG-Pensionisten ab dem Regelpensionsalter dazu verdienen dürften, was sie wollen. Nur wenn sie früher in Pension gingen, gelte die Regelung des Zuverdienstes bis zur Geringfügigkeitsgrenze. Dieser Vorschlag der beiden sei deshalb einer der sinnlosesten der letzten Zeit, der in der Pensionsdebatte nichts weiterbringe.

Neubauer: "Die Grenze soll beibehalten werden. Denn die zentrale Frage lautet hier: Erwerbstätigkeit oder Pension?" Er erklärt, dass ansonsten Frühpensionisten gleich in der Erwerbstätigkeit bleiben könnten und der Staat in Zeiten wie diesen entlastet würde. "Kohl und Blecha machen mit ihrer Forderung nach einer Erhöhung der Geringfügigkeitsgrenze auf den früheren Gehalt Politik für ASVG-Pensionisten mit hohen Gehältern!" Wenn schon eine Gleichstellung mit Beamten gewollt sei, dann sollten diese auf ihre Privilegien verzichten, in der Frühpension dazuverdienen zu können, was sie wollen.

In weiterer Folge würde es nämlich dazu führen, dass die Privilegien der Beamten weiter aufrecht blieben und gleichzeitig die Jugend erschwert in den Arbeitsprozess käme, wenn ihnen "Alte" den Weg in den Arbeitsprozess verwehren, indem die Arbeitsplätze durch diese Leute besetzt würden. Dies sei ein falsches Signal zur falschen Zeit für die Jugend.

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