Rudas zu Wehrpflicht: FPÖ stellt sich gegen die Jungen - "Brauchen Profi-Heer statt Zwangsverpflichtete"

Wien (OTS/SK) - "Die FPÖ stellt sich mit ihrer Position zur Wehrpflicht ganz klar gegen die Interessen der jungen Menschen in Österreich", kritisiert SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas die heutigen Aussagen von FP-Kickl. Die Diskussion um die Wehrpflicht, die in ganz Europa geführt wird, ist auch in Österreich längst fällig - "die FPÖ wird diese notwendige Diskussion nicht verhindern können", so Rudas am Montag. ****

In fast ganz Europa wird die Wehrpflicht abgeschafft. Es steht außer Streit, dass nach ein paar Wochen Ausbildung junge Menschen nicht sinnstiftend eingesetzt werden können. Trotzdem beharren die Reformverweigerer auf der Zwangseinberufung junger Menschen, "das empfindet die Mehrheit der Jungen zurecht als Pflanzerei".

"Eine Verunsicherung junger Menschen entsteht dadurch, weil junge Männer Monate ihres Lebens zu oftmals sinnlosen Tätigkeiten wie Kasernen kehren zwangsverpflichtet werden", so Rudas zu den Aussagen Kickls. "Statt sechs Monate Zwangsdienst, in denen man kaum sinnvoll für die wirklichen Aufgaben in einem Heer ausgebildet werden kann, brauchen wir ein Profi-Heer mit gut ausgebildeten und motivierten Soldatinnen und Soldaten für Katastrophenschutz, Landesverteidigung und Friedenseinsätze", so Rudas. Die SPÖ will eine sachliche Diskussion zur Zukunft des Heeres und zur Abschaffung der Wehrpflicht - "alle sind eingeladen, sich daran - v.a. auch im Interesse der Jugend - zu beteiligen", so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin abschließend. (Schluss) ah

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