- 14.02.2011, 11:54:13
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Steindl: Sogar ÖVP-Granden wehren sich gegen Erwin Prölls Personalpolitik
Jüngste Entwicklungen bestätigen Günstlingswirtschaft von Pröll-Vertrauten
St. Pölten (OTS) - Angesichts der jüngsten Aussagen vom ehemaligen
ÖVP-Klubobmann Andreas Kohl in der gestrigen "Pressestunde" über die
Tatsache, dass LH Erwin Pröll 2007 Karl Heinz Grasser als ÖVP-Chef
haben wollte, sieht sich der SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer Günter
Steindl in seiner Kritik an der Personalpolitik Prölls bestätigt:
"Einzelnen ÖVP-Granden, wie unter anderem Andreas Kohl, ist es zu
verdanken, dass uns ein Karl Heinz Grasser als möglicher
VP-Vizekanzler erspart blieb. Jener Ex-Finanzminister, der derzeit
täglich mit neuen Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam macht. Sein
Verhalten offenbart, dass das muntere Treiben einiger
Regierungsmitglieder der Ära Schwarz-Blau anscheinend keine Grenzen
kannte", so Steindl.
"2007 hat der niederösterreichische Landeshauptmann gegenüber den
Medien noch verlautbaren lassen, dass das Ausscheiden des ehemaligen
Finanzministers aus der Bundespolitik ein Fehler sei. Weiters hat
Pröll noch behauptet, dass er Grasser für einen ausgezeichneten
Finanzminister halte, der auch in Zukunft in der österreichischen
Innenpolitik eine Rolle spielen sollte. Die jüngsten Entwicklungen
über Pröll-Vertraute wie Gabmann oder Strasser sprechen ebenfalls
Bände. Während der ehemalige VP-Landeshauptmannstellvertreter Gabmann
mit seinen Agenden im Flughafenvorstand mehr als überfordert ist und
dort die Rolle eines Statisten spielt, hat der ehemalige VP-Minister
Strasser laut dem Nachrichtenmagazin "profil" von 2006 bis 2008 für
Honorare über 100.000 Euro erhalten um für den Lobbyisten Peter
Hochegger "gewisse Probleme zu beseitigen". Günstlingswirtschaft
steht also bei der VPNÖ an der Tagesordnung", so Steindl
abschließend.
Rückfragehinweis:
SPÖ-Niederösterreich Mag. Friedrich Dechant Medienservice Tel.: 02742/2255/126 mailto:friedrich.dechant@spoe.at www.noe.spoe.at
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