Steindl: Sogar ÖVP-Granden wehren sich gegen Erwin Prölls Personalpolitik

Jüngste Entwicklungen bestätigen Günstlingswirtschaft von Pröll-Vertrauten

St. Pölten (OTS) - Angesichts der jüngsten Aussagen vom ehemaligen ÖVP-Klubobmann Andreas Kohl in der gestrigen "Pressestunde" über die Tatsache, dass LH Erwin Pröll 2007 Karl Heinz Grasser als ÖVP-Chef haben wollte, sieht sich der SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer Günter Steindl in seiner Kritik an der Personalpolitik Prölls bestätigt:
"Einzelnen ÖVP-Granden, wie unter anderem Andreas Kohl, ist es zu verdanken, dass uns ein Karl Heinz Grasser als möglicher VP-Vizekanzler erspart blieb. Jener Ex-Finanzminister, der derzeit täglich mit neuen Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam macht. Sein Verhalten offenbart, dass das muntere Treiben einiger Regierungsmitglieder der Ära Schwarz-Blau anscheinend keine Grenzen kannte", so Steindl.

"2007 hat der niederösterreichische Landeshauptmann gegenüber den Medien noch verlautbaren lassen, dass das Ausscheiden des ehemaligen Finanzministers aus der Bundespolitik ein Fehler sei. Weiters hat Pröll noch behauptet, dass er Grasser für einen ausgezeichneten Finanzminister halte, der auch in Zukunft in der österreichischen Innenpolitik eine Rolle spielen sollte. Die jüngsten Entwicklungen über Pröll-Vertraute wie Gabmann oder Strasser sprechen ebenfalls Bände. Während der ehemalige VP-Landeshauptmannstellvertreter Gabmann mit seinen Agenden im Flughafenvorstand mehr als überfordert ist und dort die Rolle eines Statisten spielt, hat der ehemalige VP-Minister Strasser laut dem Nachrichtenmagazin "profil" von 2006 bis 2008 für Honorare über 100.000 Euro erhalten um für den Lobbyisten Peter Hochegger "gewisse Probleme zu beseitigen". Günstlingswirtschaft steht also bei der VPNÖ an der Tagesordnung", so Steindl abschließend.

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