• 14.02.2011, 11:46:47
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Schwentner zu Remlers Meeting-Vorschlag: Ministerin soll Taten setzen und keine Wünsche ans Christkind formulieren

Grüne für weiteren Ausbau der Kinderbetreuungsplätze

Wien (OTS) - "Freiwillige Selbstverpflichtungen scheinen hoch in
Mode zu sein, haben aber die Schlagkraft eines Neujahrsvorsatzes. Wir
alle wissen, dass es so nie passieren wird"" kritisiert Judith
Schwentner, Frauensprecherin der Grünen, den jüngst geäußerten
Vorschlag von Familienstaatssekretärin Remler, wonach sich Betriebe
selber dazu verpflichten sollten keine Meetings nach 17 Uhr mehr
anzusetzen. "Ich erwarte mir von einem Regierungsmitglied mehr als
Wünsche an die Wirtschaft, die Wünschen ans Christkind gleichkommen.
Remler soll klare Taten in Richtung Beteiligung von Frauen in der
Wirtschaft setzen. Sie hätte Macht und Möglichkeit sich für
verbindlichere Modelle einzusetzen, wie etwa die Einführung einer
Quote".

"Die Entscheidung der Regierung den Bundeszuschuss zum Ausbau der
Kinderbetreuung sowie der Sprachförderung nach 2010 nicht mehr
fortzusetzen halte ich für eine eklatante Fehlentscheidung. Die
aktuellen Zahlen über den erfolgten Ausbau der letzten Jahre zeigen,
dass man hier bereits auf einem guten Weg war. Es bedarf keiner
Evaluation um zu sehen, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen, die mit
der Berufstätigkeit beider Eltern vereinbar sind, in Österreich bei
weitem noch nicht gedeckt ist. Gerade einmal 16 Prozent der unter
3-Jährigen Kinder haben eine Betreuung außer Haus. Der weitere Ausbau
verträgt keinen Aufschub. Hier sollte Remler Handlungen setzen,
anstatt fromme Wünsche an die Wirtschaft zu formulieren."

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:presse@gruene.at

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