FPÖ-Mölzer: Ausweitung des Euro-Rettungsschirms ist keine dauerhafte Lösung

Währungsunion in bestehender Form ist Fehlkonstruktion - Euro-Finanzminister haben der Realität endlich ins Auge zu blicken

Wien (OTS) - Eine Ausweitung des sogenannten Rettungsschirm für
den Euro werde die Krise der Währungsunion nicht beenden können, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zum heutigen Treffen der Finanzminister der Euro-Staaten in Brüssel. "Die südlichen Mitglieder der Euro-Zone haben einfach ganz andere wirtschaftliche Voraussetzungen als die nördlichen. Daher wird die Währungsunion trotz Rettungsschirms oder des von Deutschland und Frankreich vorgeschlagenen Stabilitätspaktes auf Dauer nicht funktionieren können", betonte Mölzer.

Wichtiger wäre es, so der freiheitliche EU-Mandatar, endlich der Realität ins Auge zu blicken: "Und diese Realität ist eben, dass die Währungsunion in ihrer bestehenden Form eine Fehlkonstruktion ist und die wirtschaftlich erfolgreichen Mitglieder wie Österreich oder Deutschland in den Abgrund zu reißen droht", stellte Mölzer fest.

Daher forderte der freiheitliche Europa-Abgeordnete erneut eine Diskussion ohne Tabus. "Eine Teilung der Euro-Zone sollte ebenso wenig ausgeschlossen wie die Gründung eines kerneuropäischen Hartwährungsverbundes, der sich um Deutschland gruppiert. Und genau sollte beim heutigen Treffen der Euro-Finanzminister die Möglichkeit des freiwilligen Ausscheidens aus der Euro-Zone auf der Tagesordnung stehen", schloss Mölzer.

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