FPÖ: Deimek zur Feinstaubdiskussion: Grüne Welle statt Verbotszonen!

Rücker soll in Graz die Straßen waschen lassen oder zurücktreten

Wien (OTS) - "Auch wenn manche Politiker ideologische Scheuklappen haben, so sind Industrie und Hausbrand die größten Produzenten von Feinstaub. Studien von der Technischen Universität Wien oder dem Fraunhofer Institut Dresden zeigen dies klar. Daher haben alle wirkungsvollen Maßnahmen dort als erstes anzusetzen", erklärt der freiheitliche Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek zur aktuellen Feinstaubdiskussion. Dass die immer wieder geforderten Autoverbotszonen - verschämt auch als Umweltzonen getarnt- nichts bringen würden, zeige Deutschland, wo in Hannover, Freiburg und Tübingen von Grün-Politikern diese Verbotszonen als "größter Blödsinn aller Zeiten" (Zitat Freiburger Oberbürgermeister Dieter Salomon, GRÜNE) wieder abgeschafft werden. Sie bringen nämlich mit nur 1-3 Prozent Verbesserungen praktisch nichts. Auch Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 30 km/h sind ähnlich sinnlos und wirkungslos.

"Wer sofort eine spürbare Verbesserung erreichen will, muss eine Maßnahme wie die auch vom Feinstaub stark betroffenen Wiener setzen", erklärt Deimek. Dort gab Stadträtin Sima eine Verordnung heraus, der zufolge die Stadt Wien selbst die Straßen vom winterlichen Staub reinigt und die Anrainer und Hausbesitzer zum Reinigen der Gehsteige verpflichtet werden. "Damit ist ein Großteil des immer wieder aufgewirbelten Feinstaubs weg. Der Wassereinsatz dabei ist durch moderne Technologie minimal, Glatteis kann auch bei winterlichen Temperaturen vermieden werden", erklärt Deimek. Für den Straßenverkehr schlagen deutsche Politiker sowie ÖAMTC und Wissenschafter die "Grüne Welle" bei mittlerer Geschwindigkeit von 50 - 70km/h vor, da hier Abriebe vom Bremsen und vom Beschleunigen wegfallen.

"Die grüne Grazer Verkehrs- und Umweltstadträtin Rücker, die seit 2008 im Amt ist und dies alles bereits wissen muss, rührt keinen Finger. Sie fordert lieber vom Land Steiermark die Verbotszonen oder ähnlich sinnlose Geschwindigkeitsbeschränkungen", beklagt Deimek. Rücker müsse daher umgehend die "Grüne Welle" bei 50 - 70 km/h einführen und raschest die Grazer Straßen reinigen lassen - oder aber zurücktreten, da sie als faulste Stadträtin seit mehr als 2 Jahren in ihrem Ressort nichts zum Schutz der Bevölkerung vor Feinstaub unternehme. "Die Nachhaltigkeitsressorts in Graz mit Rücker zu besetzen, war leider eine steinzeitliche Entscheidung, die Graz auf Jahrzehnte hinaus schadet", so Deimek.

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