FPÖ-Hofer: Einstellungspflicht behinderter Menschen muss umgesetzt werden

Wien (OTS) - "Die in Österreich gängige Praxis sich von der Einstellungspflicht behinderter Arbeitnehmer zu drücken, sollte zumindest im öffentlichen Dienst und im staatsnahen Bereich abgestellt werden", forderte heute der freiheitliche Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer. Auch seien Organisationen denen Steuergeld der Republik zufließe, genauer unter die Lupe zu nehmen, so Hofer.

Hier seien auch staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften und NGO's tabulos und objektiv zu überprüfen, sagte Hofer, dem etwa kein Muezzin im Rollstuhl bekannt sei. "Sich auf der einen Seite das Mäntelchen der caritativen Tätigkeit umzuhängen und nach außen hin auf hilfreich und gut zu machen, während auf der anderen Seite das Behinderteneinstellungsgesetz ignoriert wird, ist mehr als bigott", so Hofer.

Laut Behinderteneinstellungsgesetz müsse pro 25 Arbeitnehmer ein Mensch mit Behinderung angestellt werden. Es bestehe jedoch die Möglichkeit, sich "freizukaufen". "Wenn es eine Organisation oder Firma nicht schafft die Quote zu erfüllen, so muss der Posten eben frei bleiben", zeigte Hofer eine Alternative auf, mehr behinderte Menschen in Beschäftigung zu bringen.

Auch die Aktivitäten der SPÖ und des BZÖ in der Behindertenpolitik seien insofern fragwürdig, als beide Parteien keinen selbst behinderten Behindertensprecher hätten, zeigte Hofer auf.

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