Polizeigewerkschaft trauert um Kollegen

Fataler Ausgang einer Amtshandlung

Wien (OTS/PG) - Scheinbare Routine wurde zur tödlichen Falle. Mit größter Brutalität wurde wieder die Schattenseite des Polizeiberufes aufgezeigt. "Es ist erschütternd. Auf der Suche nach einem suizidgefährdeten Mann läuft dieser plötzlich Amok, tötet einen Polizisten und verletzt einen anderen Kollegen schwer. Wir sind alle tief betroffen. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen. Dem verletzten Kollegen wünschen wir viel Kraft und baldige Genesung," so Hermann Greylinger, Vorsitzender der Polizeigewerkschaft.++++

Seit Anfang der 90er-Jahre steigt die Brutalität gegen die Exekutive bei Amtshandlungen. Im Polizeiberuf lauert täglich die Gefahr. Personalvertretung und Gewerkschaft erkannten die Zeichen der Zeit und forderten eindringlich ein Wachebediensteteten-Hilfeleistungsgesetz, welches in zähen Verhandlungen schließlich dem Dienstgeber abgerungen werden konnte. Ein Meilenstein in der Geschichte der Exekutive.

Greylinger: "Menschliches Leid, Schmerz und Trauer können wir nicht ungeschehen machen. Es ist aber unsere dringliche Aufgabe, die betroffenen Kolleginnen, Kollegen und Familien wenigstens vor materiellen Sorgen zu bewahren. Dafür stehen wir!"

Rückfragen & Kontakt:

Hermann Greylinger,
Vorsitzender der Polizeigewerkschaft
Tel.: 0664/1326560

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