Brunner: Berlakovich trotz steigender Öl- und Gaspreise im ökologischen Tiefschlaf

Landwirtschaftsminister soll statt Eigen-PR endlich brauchbares Ökostromgesetz vorlegen

Wien (OTS) - Nach einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Interfax will Gasprom den Durchschnittspreis für Gas im laufenden Jahr um 15 Prozent erhöhen. Nach dem Anstieg des Ölpreises droht nun also auch Gas empfindlich teurer zu werden. Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wird also immer teurer. "Es ist absolut unverantwortlich von der österreichischen Bundesregierung die Menschen in Österreich in dieser Abhängigkeit verhaftet zu lassen und weiter auf Öl und Gas zu setzen! Vor allem sozial schwächer gestellte ÖsterreicherInnen werden sich diese Energieform in Zukunft kaum noch leisten können", stellt Christiane Brunner, Umweltsprecherin der Grünen, fest.

Dabei könnte Österreich sich aus dieser teuren Abhängigkeit befreien. Wir haben genug eigene, erneuerbare Ressourcen und wir haben die Technologien. "Die Bundesregierung, allen voran Landwirtschaftsminister Berlakovich ist aber im andauernden Ökotiefschlaf. Beim Ausbau erneuerbarer Energien herrscht daher Stillstand", kritisiert Brunner. Teure Inseratkampagnen und Hochglanz-Eigen-PR helfen uns nicht aus der Energieabhängigkeit. "Wir brauchen ein Ökostromgesetz nach Vorbild des deutschen EEG", fordert Brunner. Außer Österreich haben mittlerweile fast alle Länder der EU das EEG übernommen. Nur die österreichische Bundesregierung blockiert seit Jahren. "Wie lange wollen Berlakovich und Co noch warten? Wenn die Bundesregierung nicht sofort handelt, verhindert sie nicht nur die Energieunabhängigkeit, sondern auch 100.000 Grüne Arbeitsplätze und wichtige Maßnahmen für den Klimaschutz", so Brunner.

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