HC Strache: Gehaltsreform im ORF dringend notwendig

Wien (OTS) - "Der ORF muss endlich in der Einkommensrealität des Jahres 2011 ankommen", forderte heute der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache, eine Reform des absurden Zulagensystems des öffentlich rechtlichen Rundfunks. Entschädigungen für "Frack und Smoking", "Höhenzulagen für Arbeiten ab 1500 Meter Seehöhe" oder "Zulagen für nicht gesetzliche Feiertage", hätten in einem modernen Unternehmen nichts verloren, so Strache.

Dieses Zulagensystem sei dazu geeignet Redakteure und Mitarbeiter in Abhängigkeiten zu bringen, die ein freies Arbeiten in Frage stellen würden, so Strache. Wenn Mitarbeiter mit der Gewährung von Zulagen belohnt, oder dem Entzug selbiger bestraft werden können, dann erinnere das sehr an das verstaubte Beamtendienstrecht der Stadt Wien, das einzig und alleine dazu diene, politisch missliebige Mitarbeiter zu erpressen, so Strache.

Zudem gebe es im ORF noch zwei Kategorien von Dienstnehmern. Jene mit alten Bonzenverträgen und jene, die die gleiche Arbeit um deutlich weniger Geld verrichten müssten, kritisierte Strache die Ungleichbehandlung von Mitarbeitern im staatlichen Rundfunk. Es sei höchste Zeit, so Strache, ein transparentes Gehaltssystem einzuführen, das einerseits dem Gebührenzahler zumutbar sei und andererseits für interne Fairness sorge. Dazu freilich, benötige es einen mutigen ORF-Chef, der sich gegen die verwöhnten Betriebsräte durchsetzen könne, so Strache.

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