Kräuter: "Naturzerstörung durch Kleinkraftwerkeboom droht"

Appell an Umweltminister Berlakovich anlässlich Jaspowa&Fischerei

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter, auch Präsident des größten heimischen Fischereiverbandes VÖAFV, appellierte anlässlich seiner Grußworte zur Eröffnung der "Jaspowa&Fischerei" an den anwesenden Bundesminister Nikolaus Berlakovich, für mehr Schutz der letzten frei fließenden Gewässerstrecken einzutreten. Kräuter: "Auch wenn der Ausbau erneuerbarer Energiegewinnung in bestimmten Bereichen sinnvoll ist, der hemmungslosen und kurzsichtigen Zerstörung von verbliebenen naturbelassenen Flüssen und Bächen durch die Kleinkraftwerkeindustrie muss Einhalt geboten werden. Ein sinnvoller Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie sollte das erklärte Ziel der Umweltpolitik im Zusammenhang mit dem Gewässerschutz sein." ****

Weiters forderte Kräuter ein österreichweit einheitliches Vorgehen gegen die Bedrohung der Fischfauna durch im Winter aus dem Norden Europas einfliegende Kormoranschwärme: "Einheimische Fischarten wie die Äsche oder die Nase sind mittlerweile ernsthaft in ihrer Existenz bedroht, nur eine bundesweit abgestimmte so genannte Vergrämung der Kormorane kann wirkungsvoll Abhilfe schaffen."

Die Vertreter der Jagd, an der Spitze der niederösterreichische Landesjägermeister Christian Konrad, sowie der Wiener Landesjägermeister Günther Sallaberger, zeigten viel Verständnis für die Kormoranproblematik und sagten bei entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen ihre Unterstützung zu. Letztendlich müsse von der Politik und den Interessensvertretungen der Fischerei auch der Erhalt tausender Arbeitsplätze in der Angelgeräteindustrie gesichert werden, so Kräuter. (Schluss) sa

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