Strompreiserhöhung: LR Dobernig richtete Schreiben an Kelag-Vorstand

Finanzlandesrat gegen Strompreiserhöhung - Aufklärung und Information erbeten - Prettner stellt wieder einmal Inkompetenz zur Schau

Klagenfurt (OTS) - In einem Schreiben an den Vorstandssprecher der Kelag, Hermann Egger, hat Eigentümervertreter Finanzlandesrat Harald Dobernig (FPK) heute, Mittwoch, um dringende Aufklärung und Information über die vom Unternehmen bekannt gegebene Erhöhung der Stromkosten für die Kärntner Haushalte um 3,9 % mit Wirkung 1. April ersucht.

Diesbezüglich bedürfe es keiner Aufforderung seitens SPÖ-Landesrätin Prettner, die so wie in den Regierungssitzungen auch in diesem Fall wieder ihre Inkompetenz und Unwissenheit zur Schau stelle. Prettner kenne sich weder im Aktienrecht aus, noch sei ihr bekannt, dass das Land Kärnten an der Kärntner Energieholding (KEH) und nicht an der Kelag beteiligt ist, so Dobernig.

"Als Vertreter des Landes Kärnten bin ich gegen eine Erhöhung des Strompreises. Gerade in einer Zeit, in der die SPÖ-ÖVP Bundesregierung am Jahresanfang die Mineralölsteuer massiv angehoben hat und die Menschen unter Rekordpreisen beim Treibstoff leiden, sollte nicht auch noch der Strompreis erhöht werden", so Dobernig, der aber darauf verweist, dass ihm rechtlich die Hände gebunden seien. Als Aktiengesellschaft gelte für die Kelag das Aktiengesetz, nach welchem der Vorstand die Gesellschaft unter eigener Verantwortung zu leiten hat.

"Daher habe ich heute Mittag ein Schreiben an den Vorstand der Kelag gerichtet. Ich erwarte mir seitens des Vorstandes umgehende Antwort und Rechtfertigung", so Dobernig. Aus Sicht des Landes müsse jedenfalls gewährleistet sein, dass zusätzliche Erträgnisse in Kärnten bleiben bzw. in Kärnten investiert werden.

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