WKÖ-Vize RfW-Amann zu WIFO-Bilanz: "System Bauernbund" gefährdet die Zukunft der heimischen Unternehmen

RfW fordert einen Freibetrag für neue Arbeitsplätze, den Blum Bonus Neu und eine einheitliche Lohnabgabe - Streichung der Praxistests muss zurückgenommen werden.

Wien (OTS) - "Die heimischen Unternehmen haben die Krise trotz dieser Regierung gut gemeistert. Sich in deren Erfolg zu sonnen, steht Rot und Schwarz schlicht nicht zu. Zusätzlich gefährde das "System Bauernbund" den wirtschaftlichen Aufschwung, indem es die heimischen Betriebe allein durch das Budget bis 2014 mit einer 16-Milliarden-Euro-Belastungswelle überrollt", so heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann zur WIFO-Krisenbilanz.

Die Regierung stelle sich außerdem bei essentiellen Anliegen wie Verwaltungsvereinfachung, Strukturreform oder Lohnnebenkostensenkung permanent taub. "Über diese Versäumnisse kann auch eine vollmundig angekündigte KMU-Offensive nicht hinwegtäuschen, die sich bereits auf den ersten Blick als große Hülle mit Null-Fülle entpuppt", so Amann. Beim Thema Bürokratieabbau sollte die Regierung endlich vom Prinzip "Aussitzen" zum Prinzip "Umsetzen" übergehen. Als ersten Schritt in Richtung Vereinfachung fordert der RfW-Bundesobmann die Einführung einer einheitlichen Lohnabgabe

Mit dem Aus für die Praxistests und den damit zusammenhängenden Förderungen setze Wirtschaftsminister Mitterlehner zudem einen zutiefst wirtschafts- und ausbildungsfeindlichen Akt. Diese Maßnahme müsse zurückgenommen werden. "Sie schadet besonders den heimischen KMUs, den Chancen der Jugendlichen auf eine gute Ausbildung und dem Arbeitsmarkt. Gerade jetzt müssen aber Wirtschaft und Arbeitsmarkt gestärkt werden", so Amann. Der RfW-Bundesobmann fordert daher erneut einen Job-Bonus, also die Einführung eines Freibetrags für neu geschaffene Arbeitsplätze, und den Blum Bonus Neu.

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