Bayr: Kommission für Umweltförderung im Inland erarbeitet neue Förderrichtlinien für Thermische Sanierung

Überzeugende Argumente seitens der SPÖ für sozial ausgewogene Förderkriterien

Wien (OTS/SK) - Die für Umweltförderungen im Inland zuständige Kommission des Bundes hat heute, Mittwoch, zum Thema "Thermische Sanierung" getagt. Dort wurden auch die diesbezüglichen Förderrichtlinien diskutiert. SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr kritisiert das vorgelegte aktuelle Fördermodell als sozial unausgewogen und zu einseitig auf Ein- und Zweifamilienhäuser ausgelegt. "Die Argumente seitens der SPÖ und der Arbeiterkammer überzeugten die Kommission aufgrund ihrer ökonomischen und ökologischen Unanfechtbarkeit", so Bayr, "sodass beschlossen wurde, eine Arbeitsgruppe einzurichten, welche bis zum Herbst die Aufnahme neuer Förderkriterien für die Jahre 2012-2014 ausarbeiten soll." ****

"Das seitens der SPÖ vorgelegte Fördermodell zeigt nämlich deutlich, dass es sinnvoll wäre, auch den mehrgeschossigen Wohnbau ohne große Hürden miteinzubeziehen, Kreditförderungen ohne Eigenkapital zu ermöglichen und auch die Einleitung der Fernwärme zu fördern", erläutert Bayr. Und weiter: "Dies alles würde zu höherem Investitionsvolumen und damit Beschäftigungszahlen führen, die Umweltrentabilität genauso wie Steuereinnahmen steigern, aber auch und vor allem jenen zugutekommen, die finanziell weniger gut gestellt sind und so durch die Vorgabe des Eigenkapitals - wie es jetzt geregelt ist - von vornherein von den Förderungen ausgeschlossen sind. Dies ist nicht nur sozial ungerecht, sondern auch umweltpolitisch weniger sinnvoll, da bekanntlich die weniger Verdienenden die schlechtesten Wärmedämmungen haben." (Schluss) mo/mp

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