Moser: Grasser muss endlich Vermögen und Herkunft seinen Millionen-Besitzes offen legen

ÖVP soll Weg für U-Ausschuss frei geben

Wien (OTS) - "Karl-Heinz Grasser hat laut NEWS öffentlich offenbar nur die halbe Wahrheit gesagt, was die Selbstanzeige betrifft. Er soll daher der Staatsanwaltschaft endlich sein Vermögen offenlegen und damit seine vermutete Unschuld unter Beweis stellen!" fordert Moser anlässlich des Bekanntwerdens des vollen Umfangs der Steuer-Selbstanzeige, die Wertpapiere bei sechs Konten angibt. Die nachzuzahlende Summe von 18.811 Euro ist bereits seit zwei Wochen in der parlamentarischen Anfrage der Grünen nachzulesen

Allein die Vermögens-Offenlegung und der Nachweis, wie es erworben wurde, kann für klaren Tisch sorgen. Solange Grasser die Herkunft seines Millionen-Besitzes nicht nachweist, den Sinn seines Firmengeflechts nicht offenlegt, solange er in Geschäftsverbindung mit Provisions-Freunderl stand und steht, Bargeldtransfers im Anschluss an Provisonszahlungen nicht geklärt sind, solange führt die Bekanntgabe von weiteren Ermittlungsdetails ständig zu neuen Schmutzflecken auf der Weste.

Insgesamt leidet der Ruf der Politik unter der Salamitaktik von Teileingeständnissen Grassers. Deshalb muss ein parlamentarischer U-Ausschuss endlich für die Klärung der politischen Verantwortung sorgen. Die ÖVP darf nach den jüngsten Attacken Grassers auf die Justiz nicht länger ihren schwarzen Schutzschirm über die vermeintlich weiße Weste spannen und den Weg für einen U-Ausschuss frei geben, wie einige namhafte Repräsentanten, etwa Ex-RH-Präsident Fiedler, bereits fordern. "Das wäre ein notwendiger Beitrag zur Polit-Hygiene", so Moser.

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