Kräuter zu Grasser: "Lügengebäude bricht krachend zusammen"

Licht ins Dunkel der Privatstiftung in Liechtenstein bringen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter stellt zu den im Nachrichtenmagazin "NEWS" veröffentlichten tatsächlichen Umständen der Selbstanzeige Grassers fest, dass "nun das gesamte Lügengebäude des Ex-Finanzministers krachend zusammenbricht". Kräuter am Mittwoch im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst: "Vor wenigen Tagen hat Grasser wehleidig, uneinsichtig und wie man nun weiß, auch unehrlich auf eine einzelne Unachtsamkeit bei einem Wertpapierkonto in Kanada verwiesen. Nun stellt sich heraus, dass Dividenden-, Zins-und Spekulationseinkünfte auch bei einer ganzen Reihe von Konten und Wertpapierdepots im Inland nicht in die Einkommenssteuererklärung aufgenommen wurden." ****

Bezeichnend sei in der Selbstanzeige der ausdrückliche Verweis auf die Festsetzungsverjährung seiner Erträge vor dem Jahr 2002. Die kritische Öffentlichkeit stelle sich nun zurecht die Frage, "ob es sich Grasser mit der in seiner Amtszeit erfolgten Verkürzung der Verjährungsfrist selbst gerichtet hat". Kräuter fordert einmal mehr "Licht ins Dunkel der Grasser-Privatstiftungen in Liechtenstein". Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer abschließend: "Nach wie vor ist die tatsächliche Höhe und die Herkunft der Millionen in Liechtenstein nicht bekannt. Der Beteuerung Grassers, es handle sich um ordnungsgemäß verdientes und versteuertes Einkommen, ist angesichts der nun bekannten Umstände seiner Selbstanzeige kaum Glauben zu schenken." (Schluss) tg/sv/mp

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