Moser: Sanierungsscheck muss ökologisch und sozial effizient sein

Mitterlehner und Berlakovich dürfen nicht wieder nur ihre ÖVP-Klientel bedienen

Wien (OTS) - Einen ökologisch und sozial nachhaltigen Sanierungsscheck fordert die Bautensprecherin der Grünen, Gabriela Moser angesichts der heutigen Entscheidung über die Vergabekriterien. "Die Grünen fordern bereits seit dem Jahr 2000 wiederholt bessere Fördermaßnahmen zur thermischen Sanierung, damit die teilweise sogar rückläufige Sanierungsrate endlich auf drei Prozent angehoben werden kann. Nach jahrelanger Überzeugungsarbeit konnten wir die Bundesregierung auf den Weg des Sanierungsschecks bringen, allerdings sind Umfang und Kriterien noch massiv zu verbessern", erklärt Moser.

Wichtig ist für Moser, dass der Sanierungsscheck nicht sozial bessergestellte Einfamilienhaus-BesitzerInnen bevorzugt, die sowieso bereits durch die Wohnbauförderung der Länder bei der Errichtung ihrer Häuser großzügig gefördert wurden. Auch sozial Schwächere müssen die Möglichkeit bekommen, sanierten Wohnraum zu erhalten und über Kreditmodelle Zugang zur Bundesförderung zu bekommen. "Beim Sanierungsscheck muss auf ökologische und soziale Kriterien geachtet werden. Die Minister Mitterlehner und Berlakovich dürfen nicht wieder nur ihre ÖVP-Klientel bedienen", schließt Moser.

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