FP-Kowarik: Bgm. Häupl - "Verzicht" auf Vorschlagsrecht der Flughafen-Vorstände kommt Jahre zu spät!

Parteipolitische Einflussnahme hat bereits verheerende Folgen auf dem Flughafen angerichtet.

Wien (OTS/fpd) - Die in Medien bekanntgegebene "Bereitschaft" des SPÖ-Bürgermeisters Dr. Michael Häupl, künftig auf das Vorschlagsrecht für einen Vorstandsposten der Flughafen Wien AG verzichten zu wollen, komme um Jahre zu spät, konstatiert heute LAbg. Mag. Dietbert Kowarik, Kontrollsprecher der FPÖ Wien.

"Über Jahre hindurch haben parteipolitisch gefärbte Organe der Flughafen Wien AG die katastrophale Kostenexplosion beim Terminal Sky Link herbeigeführt. Der Rechnungshof hat gravierende Missstände im Management des Flughafen Wiens aufgedeckt.", so Kowarik weiter, der in diesem Zusammenhang auch an die Jubelmeldungen von Vizebürgmeisterin Mag. Brauner anlässlich der Bestellung der Vorstände Kaufmann, Gabmann und Schmid im Jahr 2009 erinnert.

"Die Klärung der Wahrnehmung sämtlicher Rechte und Pflichten der Gemeinde Wien, die sich aus der Anteilsverwaltung der Anteilsrechte an der Flughafen Wien AG ergeben sowie die Überprüfung der Einflussnahmen der Gemeinde Wien oder deren Organe auf die Bestellung von Organwaltern und Mitarbeitern bzw. auf Auftragsvergaben der Flughafen Wien AG sind durchaus eine Untersuchungskommission wert!", so Kowarik, der abschließend feststellt: "Bürgermeister Dr. Häupl ist nicht der Bauleiter des Sky Link - Terminals, sehr wohl aber der politisch Mitverantwortliche für offensichtliche und gravierende Personalfehlentscheidungen!" (Schluss)paw

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