Mölzer: Slowenien hat Diskriminierung der Altösterreicher zu beenden

FPÖ-Delegationsleiter zu Staatspräsident Türk: Was Laibach für slowenische Minderheiten fordert, muß auch den ethnischen Minderheiten in Slowenien gewährt werden

Wien (OTS) - Wenn Danilo Türk von einem gemeinsamen slowenischen Kulturraum spricht, der auch die slowenischen Minderheiten im Ausland umfasse, dann sei dies durchaus akzeptabel, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zu den jüngsten Aussagen des slowenischen Staatspräsidenten. "Allerdings muß Laibach umgekehrt auch anerkennen, daß es einen deutsch-österreichischen Kulturraum gibt, der die in der Republik Slowenien lebende Restminderheit der Altösterreicher in der Gottschee und in der Untersteiermark umfaßt. Die Rechte, die Laibach für die slowenischen Minderheiten fordert, muß es auch den im eigenen Land lebenden Minderheiten gewähren", betonte Mölzer.

Dabei wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, daß es endlich an der Zeit sei, daß Slowenien die Diskriminierung der deutschen Altösterreicher beende. "Aber obwohl in dieser Frage akuter Handlungsbedarf besteht, versucht Laibach unentwegt, sich als Signatarmacht des Staatsvertrags darzustellen, obwohl Slowenien bekanntlich kein Nachfolgestaat des ehemaligen Jugoslawien ist", kritisierte Mölzer.

Weiters nahm der freiheitliche Kärntner Europa-Abgeordnete kurz zur Ortstafelfrage Stellung: "Es muß zu einer vernünftigen Lösung kommen, die sowohl für die slowenische Minderheit als auch für die deutsche Mehrheit tragbar ist. Diese Lösung sollte sich an der sogenannten Kärntner Konsensgruppe orientieren, in der der Kärntner Heimatdienst eine hervorragende Arbeit geleistet hat. Und selbstverständlich ist bei der endgültigen Lösung der Kärntner Ortstafelfrage jedweden großslowenischen Träumereien eine klare Absage zu erteilen", schloß Mölzer.

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