WKO Vizepräsident Amann für Steuerhoheit der Länder!

Feigheit der Politiker ist unerträglich geworden!

wien (OTS) - Dass gerade die Oberföderalisten in Vorarlberg sich gegen die Steuerhoheit der Länder und damit mehr Gestaltungsfreiraum wehren, ist für einen Wirtschaftsvertreter nicht nachvollziehbar. Das Schweiger der Lämmer und die damit verbundene Untätigkeit der Politiker sind für mich unerträglich geworden, so der Vizepräsident der WKO und RFW-BO Ing. Fritz Amann in einer Aussendung.

Amann dazu: "Jedem echten Föderalisten würde die Weigerung des Landeshautmannes, die Steuerverantwortung für das Land zu übernehmen, die Schamesröte ins Gesicht treiben. Gerade Vorarlberg braucht im wirtschaftlichen Wettbewerb mit der Schweiz und Liechtenstein einen größtmöglichsten Gestaltungsspielraum im Bereich der Steuern. Daher ist es für einen Wirtschaftstreibenden unerklärlich, dass man den Ball von Finanzminister Pröll nicht aufnimmt und sich klar dazu äußert, dass man im Bereich der Körperschaftsteuer und der Einkommensteuer ähnlich dem Kantonmodell der Schweiz eine Steuerhoheit verlangt. "

Mit der Antwort keine Massensteuern einheben zu wollen kann man sich nicht einfach zufrieden geben. Ein Unternehmer kann nämlich auch nur über das Geld verfügen, dass er einnimmt. Daher ist die Politik gefordert, für ihre Einnahmen selbst zu sorgen und für die Ausgaben dem Steuerzahler Rede und Antwort zu stehen und sich nicht hinter Wien zu verstecken. Daher soll endlich festgestellt werden, wer welche Aufgaben übernimmt und wer die dafür notwendigen Gelder einnimmt, anstatt in Finanzausgleichsverhandlungen die Heldenposition einzunehmen.

Vorarlberg jedenfalls würde von einer echten Steuerhoheit nur profitieren und daher soll jeder Politiker, für den Föderalismus nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, endlich dafür kämpfen. Dass diese Bundesregierung mit unseren Steuern nicht umgehen kann, hat sie mehrfach bewiesen, daher wollen wir selbst bestimmen, was mit unserem schwer erarbeiteten Geld passiert, so der WKÖ Vizepräsident, RfW BO Fritz Amann, abschließend. (Ende)mb

Rückfragen & Kontakt:

Bundespressereferent, Mag.Michael Brduscha, 00436643384704, vorarlberg@rfw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001