FPÖ-Neubauer: Freiheitliche Forderung nach doppelter Staatsbürgerschaft für Südtiroler wird europäisches Vorbild

Luxemburg ermöglicht doppelte Staatsbürgerschaft für Belgier!

Wien (OTS) - "Vor vier Jahren von politischen Mitbewerbern noch
als Phantastereien verunglimpft, erweist sich der Vorschlag zur Erteilung einer doppelten Staatsbürgerschaft mehr und mehr als vernünftiger Vorschlag in die richtige Richtung der Europäischen Union", sagte heute der freiheitliche Südtirol-Sprecher, NAbg. Werner Neubauer, zu der aktuellen Diskussion um die doppelte Staatsbürgerschaft für die Bürger des Areler Landes (Gebiet um die Stadt Arel/Arlon), welches heute zum wallonischen Teil Belgiens gehört, das bis 1839 aber ein Teil des Großherzogtums Luxemburg war.

Ähnlich wie die Argumentation bei der Vergabe der Staatsbürgerschaft an Tiroler bzw. Südtiroler und Ladiner, sieht die neue Regelung vor, dass jeder Bürger, der nachweisen kann, dass ein Mitglied seiner Familie bis 1839 Luxemburger Staatsbürger war, die Luxemburger Staatsbürgerschaft als doppelte Staatsbürgerschaft erhalten kann. So können diese Bürger mit Luxemburger Abstammung wieder zu vollwertigen Staatsbürgern werden und somit auch wieder eine ideelle Bindung zum eigentlichen Vaterland Luxemburg herstellen.

Diese Vorgehensweise Luxemburgs zeigt, dass die freiheitliche Forderung und der Wunsch vieler Südtiroler nach einer österreichischen Staatsbürgerschaft, keinem anti-europäischen Geist entspringt, wie dies oft von ÖVP und SPÖ-Politikern in Österreich so gerne behauptet wird, sondern der einfache Wunsch, sich kulturell und emotionell dem eigenen Vaterland verbunden wissen zu wollen.

"Ich pflichte dem LTA Sven Knoll(Süd Tiroler Freiheit) bei, dass sich die Grenze in Tirol nicht nur durch das Land, sondern auch durch ganze Familien, mit unterschiedlichen Staatsbürgerschaften, zieht. Darüber hinaus steht es niemanden zu, das persönliche Identitätsempfinden der Süd-Tiroler in Frage zu stellen und ihnen ein Heimatrecht in Österreich in Abrede zu stellen. Nur weil durch die Politik eine Grenze mitten durch Tirol gezogen wurde, sind die Menschen nördlich wie südlich des Brenners trotzdem dieselben geblieben. Führen wir also endlich nach 90 Jahren zusammen, was längst zusammen gehört!", so Neubauer abschließend.

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