FP- Gudenus fordert generelles Bettelverbot in Wien

Ohne Arbeit mehr "verdienen" als ein Supermarkt-Filialleiter

Wien (OTS/fpd) - Mehrere hundert Bettler belästigen in der Bundeshauptstadt tagtäglich die Passanten und stören damit auch die Geschäfte der Kaufleute. Der Anreiz zu betteln ist groß: Etwa zehn Euro bekommen Bettler pro Stunde. Das belegen sowohl deren Aussagen bei der Polizei als auch verdeckte Tests durch Medien. Die Monats-Gage bei einer 5-Tage-Woche: mehr als 1.600 Euro und das unversteuert. Das ist mehr als etwa der Leiter einer Supermarkt-Filiale im 18. Dienstjahr netto erhält. FP-Klubchef Johann Gudenus: "Die Wiener Polizei strengt sich zwar an, das Bettlerunwesen abzustellen. Es ist für die Beamten aber kaum möglich, das verbotene gewerbsmäßige Betteln nachzuweisen. Der einzige Weg, das Problem zu lösen, ist ein generelles Verbot." (Schluss)

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