Leichtfried/Kadenbach: Stopp für Langstreckentransporte von Tieren

SPÖ-EU-Abgeordnete sprechen sich für Höchsttransportdauer von acht Stunden aus

Wien (OTS/SK) - Jörg Leichtfried, Delegationsleiter der SPÖ-Europaabgeordneten und Vizepräsident der Animal Welfare Intergroup, unterstützt die aktuelle Tierschutzinitiative "8Hours". "Die Beschränkung der Transportdauer auf acht Stunden ist ein unbedingt notwendiger Schritt. Zusätzlich brauchen wir aber noch eine Verschärfung der Kontrollen und eine Aufstockung des Personals für diese Überprüfungen", so Leichtfried am Mittwoch im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. So müsse es auch bei Autobahnen Tiertransportstellen geben und dazu parallel elektronische Kontrollstellen. ****

Leichtfried: "Die Reduktion auf acht Stunden alleine ist jedenfalls nicht ausreichend, man muss auch darauf achten, dass die Ladedichten geringer und die Stehhöhen höher werden. Insbesondere muss verboten werden, dass sich bei Transporten in Tunnels die Stehhöhen verringern können, weil hier die Tiere wundgescheuert werden." Als zweiter wichtiger Schritt nach der Acht-Stunden-Begrenzung muss es zu einer weiteren Einschränkung der Distanzen kommen. Am Ende müssen Langstreckentransporte überhaupt verboten werden.

Gleichzeitig verlangt Leichtfried auch eine höhere Bemautung von Lebendtiertransporten, damit sie sich im Gegensatz zu Kühltransporten nicht mehr rentieren. "Bei der Lebensmittelkennzeichnung muss für den Konsumenten sichtbar sein, woher die Produkte kommen und wie lange die Tiere lebend transportiert worden sind", so Leichtfried, Mitglied im Verkehrsausschuss.

Die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach, Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Nahrungsmittelsicherheit, spricht sich klar für strengere Tierschutzregeln aus, die für ganz Europa gelten: "Wir müssen der Tierquälerei auf Europas Straßen endlich einen Riegel vorschieben. Acht Stunden Lebendtransport sind mehr als genug." (Schluss) sv/mp

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