AK rät Handelsangestellten: Jetzt Feiertagslohn für 8. Dezember kontrollieren!

Linz (OTS) - Tausende Handelsangestellte mussten am 8. Dezember arbeiten. Die Arbeiterkammer stellt klar: Der Lohn für den Feiertag musste spätestens mit 31. Jänner 2011 abgerechnet werden. Wer diesen nicht erhalten hat, sollte rasch mit der AK Kontakt aufnehmen. Denn:
Lohnansprüche können verfallen!

Wer am 8. Dezember im Handel gearbeitet hat, muss zusätzlich zum laufenden Entgelt auch die geleistete Arbeitszeit bezahlt und eine Ersatz-Freizeit bekommen. In speziellen Fällen muss darüber hinaus auch noch ein Überstunden-Zuschlag von 100 Prozent bezahlt werden.

Die Entlohnung für den 8. Dezember musste spätestens mit der Abrechnung zum 31. Jänner erfolgen, stellt die AK aufgrund vieler Anfragen klar. Wer bis jetzt die Feiertagsarbeit noch nicht bezahlt bekommen hat, sollte rasch Kontakt mit den AK-Rechts-experten/-innen aufnehmen. Denn, was viele nicht wissen: Lohnansprüche können verloren gehen! Die Verfallsfristen sind sehr kurz - es gelten nur wenige Monate.

Über die Hotline der AK 05/6906-1 bekommen Betroffene rasch Hilfe.

Hat eine Angestellte/ein Angestellter am 8. Dezember gearbeitet, muss diese Tätigkeit zusätzlich zum laufenden Gehalt mit den tatsächlich geleisteten Stunden abgegolten werden.

Hätte die/der Angestellte am Feiertag normalerweise frei gehabt, dann ist über das laufende Entgelt und die geleistete Arbeitszeit hinaus außerdem ein 100prozentiger Überstunden-Zuschlag zu zahlen.

Überdies steht Arbeitnehmern/-innen, die am Feiertag gearbeitet haben, in beiden Fällen jedenfalls folgender Freizeitanspruch zu: Bei Arbeit bis zu vier Stunden gebühren vier Stunden Zeitausgleich, bei mehr als vier Stunden Arbeit acht Stunden Zeitausgleich. Dieser Zeitausgleich muss bis 31. März 2011 verbraucht werden.

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Oberösterreich, Kommunikation
Mag. (FH) Wolfgang Spitzbart
Tel.: (0732) 6906-2186
wolfgang.spitzbart@akooe.at
http://www.arbeiterkammer.com

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