Österreichischer Hausärzteverband zum Masterplan Gesundheit: Möglichkeit zum Schulterschluss nicht erkennbar

Wien (OTS) - Die Ausführungen von Herrn Dr. Bachleitner-Hofmann in der APA Aussendung APA0209 5 II 0205 CI, Mo, 07.Feb 2011 müssen zurechtgerückt werden.

Im Masterplan Gesundheit ist der Spitalsbereich ausgesprochen nebulos gehalten, eigentlich kann man den Äußerungen in diesem Bereich kaum Inhalt entnehmen. Wo hier ein Schulterschluss erfolgen soll, wie Dr. Bachleitner-Hofmann fordert, ist nicht ersichtlich. Sehr wohl sind aber im Masterplan Gesundheit ausgesprochen negative Planungen für Ärzte enthalten, während der Wirkungsbereich der Apotheker, natürlich zu deren finanziellen Vorteil, ausgeweitet werden soll.

Es muss daher jedem verständlich sein, dass sich die Ärzteschaft hier nur schwer einbringen kann, insbesondere, wo ihr Mitwirken dezidiert abgelehnt wurde.

Dass die Apotheker in diesem System gerne mitmachen ist verständlich, weil kurzfristig höhere Umsätze winken. Aber die Apotheker sollen sich nicht täuschen: das System hat auch sie im Visier, denn wenn sie ihre Schuldigkeit als willige Unterstützer eines zentralistischen Gesundheitssystems erfüllt haben, werden auch sie durch die zentrale Medikamentenzustellung entbehrlich gemacht werden.

Es wäre also sinnvoller, den Konsens und Schulterschluss mit der Ärzteschaft zu suchen!

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