Berlakovich zu Feinstaub: Vogel-Strauß-Politik beenden

Steiermark muss endlich handeln

Wien (OTS) - "Wer die Feinstaubbelastung nicht ernst nimmt, nimmt die Gesundheit der Menschen nicht ernst", so Umweltminister Niki Berlakovich, "und für die Steiermark zeichnet sich wieder ein verheerendes Feinstaubjahr an. Trotzdem setzt man noch immer keine geeigneten Maßnahmen dagegen."

Der steirische Landeshauptmenn wurde bereits aufgefordert seine geplanten Schritte zur Bekämpfung der Feinstaubproblematik auf den Tisch zu legen, "eine Antwort blieb er bislang schuldig. Bis jetzt hört man von den Verantwortlichen in der steirischen Landesregierung nur, welche Maßnahmen man gegen den Feinstaub NICHT setzen will", so Berlakovich, "von Schritten hin zu einer Lösung der Feinstaubproblematik - die vor allem für Kinder und ältere Menschen eine massive Gesundheitsgefährdung bedeutet - fehlt aber jede Spur".

Mit dem IG-L steht den Ländern von seiten des Bundes ein Werkzeugkoffer zur Verfügung um regional geeignete Maßnahmen zu setzen. Es liegt verfassungsgemäß in der Hand der Länder welche Werkzeuge sie herausnehmen. "Fakt ist jedenfalls: Es ist hoch an der Zeit die Vogel-Strauß-Politik zu beenden", so der Umweltminister, "schließlich drohen ab 11. Juni auch noch Strafzahlungen an die EU, wenn die Steiermark das Problem nicht in den Griff bekommt. Daher fordere ich: Handeln Sie jetzt, für eine saubere Luft in der Steiermark und damit für die Gesundheit der Menschen."

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