FPÖ: Gartelgruber: Genitalverstümmelung muss gesellschaftlich geächtet und streng bestraft werden

"Das ist kein Brauch, sondern schwere Körperverletzung!"

Wien (OTS) - "Die Politik muss sich geschlossen gegen abscheuliche Riten wie die weibliche Genitalverstümmelung stellen", fordert FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber am internationalen Tag gegen die Genitalverstümmelung. Es müsse klar gemacht werden, dass es sich dabei nicht um irgendeinen Brauch, sondern um schwere Körperverletzung handle, so Gartelgruber, die strenge Strafen für dieses Verbrechen fordert.

"Wir müssen insbesondere den Männern aus jenen Kulturkreisen, die das praktizieren, klarmachen, dass das in Österreich nicht geduldet, ja gesellschaftlich geächtet wird", so Gartelgruber. Meistens sei es so, dass die Frauen für die Genitalverstümmelung in ihre Heimatländer gebracht werden und der Eingriff unter teils grauenhaften hygienischen Bedingungen vorgenommen werde. Um dies zu verhindern, bedürfe es einer noch viel stärkeren Bewusstseinsbildung. "Und es müssen de vorhandenen Beratungs- und Anlaufstellen für betroffene Frauen noch stärker publik gemacht werden", so die FPÖ-Frauensprecherin.

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