Kurz: Unsicherheitsminister Darabos und Hundstorfer jonglieren mit gefälschten Zahlen

Wehr- und Zivildienst-Debatte betrifft uns Junge, wir verdienen ehrliche Diskussion

Wien, 06. Februar 2011 (OTS) Für die Junge ÖVP ist das Verhalten von Verteidigungsminister Darabos und Sozialminister Hundstorfer nicht akzeptabel: „Die beiden SPÖ-Minister präsentieren falsche Zahlen, um ein funktionierendes System abzuschaffen, weil sie Parteipolitik betreiben, anstatt für Österreichs Sicherheit und die Menschen zu arbeiten. Noch dazu haben sie für den Wegfall des Zivildienstes, der mit der Abschaffung der Wehrpflicht einhergeht, keine vernünftigen Lösungen“, kritisiert Sebastian Kurz. "Das Bundesheer garantiert einen leistbaren Katastrophen– und Zivilschutz. Der Zivildienst sichert den leistbaren Sozialdienst
und ist für viele Zivildiener gleichzeitig der Start, auch nach ihrem Dienst weiter freiwillig für Trägerorganisationen tätig zu sein. Daher appelliert auch die JVP: Zurück an den Start. Diese ganze Debatte betrifft vor allem die Jungen – sie haben eine konstruktive, offene Diskussion verdient, die auf seriösen Zahlen und Fakten basiert", betont Sebastian Kurz. ****

„Wir brauchen Minister die ehrliche, vernünftige Entscheidungen treffen und unsere Sicherheit gewährleisten – wir brauchen keinen Unsicherheitsminister“, betont Sebastian Kurz, der klarstellt: "Die Junge ÖVP fordert eine ehrliche, konstruktive Debatte zum Bundesheer und zum Zivildienst, und zeigt sich im Gegensatz zur SPÖ mit einer klaren Linie: Sie spricht sich einmal mehr für ihr Modell – den 'Österreich-Dienst' für junge Männer – aus, das bereits Mitte Jänner präsentiert wird."

„Wir wollen die Wehrpflicht-Debatte so führen, dass junge Männer etwas davon haben - mit falschen Zahlen zu jonglieren ist kein Konzept. Wir sind klar für den Erhalt der Wehrpflicht und schlagen vor, einen 'Österreich-Dienst' für junge Männer einzuführen, der die Bereiche Landesverteidigung, Katastrophen– und Zivilschutz sowie den Sozialdienst unter einem Dach zusammenfasst“, stellt Sebastian Kurz klar. Mit dem 'Österreich-Dienst' soll den jungen Männern die Wahlmöglichkeit geboten werden, den Beitrag für die Gemeinschaft ihren Begabungen und Talenten entsprechend zu leisten. Gleichzeitig soll damit der Grundwehrdienst mit dem Zivildienst gleichgestellt werden. „Denn junge Männer leisten ihren Beitrag gerne, wenn sie ihre Begabungen sinnvoll nutzen können, etwas lernen und es ihnen etwas für das spätere Leben bringt“, so Sebastian Kurz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Junge ÖVP, Kristina Rausch, Tel.0664/ 859 29 33,
http://junge.oevp.at, http://facebook.com/jungeoevp

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0001