"Alle in den Gulag" - FPÖ-Stefan wünscht Parlamentarier ins Todeslager

BZÖ-Petzner: Mag. Stefan ist endgültig untragbar fürs Hohe Haus geworden! - Nach Petzner fordern auch Grüne Rücktritt

Wien (OTS) - "Nach dem unappetitlichen "Kinderschänder"-Untergriff ist der FPÖ-Abgeordnete Mag. Harald Stefan nun durch eine weiteren verbalen Ausritt endgültig untragbar für das Hohe Haus geworden", erklärt heute der stellvertretende BZÖ-Klubobmann NRAbg. Stefan Petzner mit Verweis auf einen Bericht im heutigen "Kurier", wonach der FPÖ-Abgeordnete Stefan laut stenographischem Protokoll im Rahmen der Sondersitzung des Nationalrates in Richtung der Grünen gesagt haben soll: "Alle in den Gulag!"

"Ein Abgeordneter wie der FPÖ-Recke Stefan, der er mir Gewalttaten und Verbrechen an Kindern unterstellt hat und nun Parlamentarier in kommunistische Todeslager wünscht, hat in einer demokratischen Volksvertretung nichts zu suchen. Das ist kein Volksvertreter, sondern eine gefährliche, antidemokratische Zumutung", fordert der stellvertretende BZÖ-Klubobmann das sofortige Einschreiten von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer sowie den Rücktritt von Stefan. "Hier wurde eine Grenze gleich zwei Mal weit überschritten. Und das von einem Mann, dessen ideologische Grundhaltung und Mitgliedschaft in einem rechtsextremen Verein ohnehin schwer problematisch ist. Prammer und das Präsidium des Nationalrates müssen daher sofort einschreiten."

Petzner begrüßt in diesem Zusammenhang, dass nunmehr auch die Grünen den Rücktritt des FPÖ-Abgeordneten Stefan fordern. "Keiner, dem der demokratische Parlamentarismus am Herzen liegt, darf jetzt schweigen und tatenlos zusehen wie ein FPÖ-Mandatar Abgeordnetenkollegen als Kinderschänder verunglimpft und Mandatare in kommunistische Todeslager schicken möchte", schließt Petzner.

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