AKS zu Bildungsvolksbegehren: Keine faulen Kompromisse!

AKS spricht sich für klares Bekenntnis zur Gesamtschule aus

Wien (OTS) - Die Aktion kritischer SchülerInnen begrüßt die Debatten rund um das heute präsentierte Bildungsvolksbegehren: "Eine gesamtgesellschaftliche Bildungsdiskussion ist unerlässlich. Österreich muss endlich Mut zu greifenden Reformen zeigen!", so Iris Schwarzenbacher, AKS-Bundesvorsitzende.

Die SchülerInnenvertreterin hält es allerdings für "enttäuschend und feig", wie schwammig der Text des Volksbegehrens formuliert ist, bloß um niemanden vor den Kopf zu stoßen. "Die Zeit der ewigen Kompromisse vor allem bezüglich der Gesamtschule muss endlich vorbei sein. Das Volksbegehren lässt in dieser Form zu großen Interpretationsspielraum, notwendig wäre ein klares Bekenntnis zur sozialen Gerechtigkeit im Bildungswesen und damit zur flächendeckenden Gesamtschule!", kritisiert Schwarzenbacher die Initiative.

Die AKS stößt sich ebenfalls an der Grundausrichtung des Volksbegehrens, das stark ökonomische Interessen aufweist. "Das Bildungsverständnis der InitiatorInnen reduziert junge Menschen auf ihre ökonomische Verwertbarkeit als Humankapital. Die Schule muss sich jedoch an den SchülerInnen orientieren und nicht an der Markwirtschaft!", appelliert Schwarzenbacher abschließend an alle am Volksbegehren Beteiligten.

Rückfragen & Kontakt:

Iris Schwarzenbacher, AKS-Bundesvorsitzende, 0699 11 40 81 42, iris.schwarzenbacher@aks.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SJO0002