Josefstadt - SP-Vasold: "Bezirksvorsteherin Mickel hat Ahornbaum zugunsten von Einzelinteressen geopfert"

Hunderte JosefstädterInnen wurden von der VP-Bezirksvorsteherin ignoriert!

Wien (OTS/SPW-K) - "Der wunderschöne, alte Ahornbaum in der Buchfeldgasse, um den seit einer Woche heftige Auseinandersetzungen im Bezirk kreisen, ist mittlerweile tatsächlich gefällt worden. Das ist bitter. Die Sache ist damit für uns aber nicht erledigt", stellt Stefanie Vasold, Klubvorsitzende der SPÖ-Josefstadt klar. Sie und der SP-Bezirksparteivorsitzende, Gemeinderat Heinz Vettermann sind enttäuscht: "Mickel ist nonchalant über die Interessen hunderter Anrainerinnen und Anrainer regelrecht drübergefahren. Ihr waren die Interessen des Grundstückseigentümers offensichtlich viel wichtiger", kritisiert Vettermann.

Binnen kürzester Zeit haben sich über 200 JosefstädterInnen gegen die Fällung engagiert und ein genaueres Gutachten auf Stand- und Zugfestigkeit gefordert. Hätte Bezirksvorsteherin Mickel nicht vorschnell ihre Zustimmung gegeben, wäre das leicht machbar gewesen. Aber Bezirksvorsteherin Mickel hat es nicht für nötig befunden, ein weiteres Gutachten über den Zustand des Baumes einzuholen. Die Anrainerinnen und Anrainer fühlen sich überfahren. "Wir als SPÖ plädieren dafür, dass man in Zukunft die Interessen, Sorgen und Anliegen der Bevölkerung viel ernster nimmt! Sonst verliert die Politik endgültig an Glaubwürdigkeit!", sagt Vasold. Diese Verantwortung hat Mickel nicht wahrgenommen. Insofern muss sie sich den Vorwurf gefallen lassen, dass nun viele im Bezirk sagen, sie ist in dieser Sache ignorant und eiskalt über die Menschen drübergefahren.
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