Kadenbach: Quote von Elektro- und Elektronikschrott-Recycling erhöhen

Wiederverwertung bringt Vorteile für Umwelt und Wirtschaft

Wien (OTS/SK) - Das EU-Parlament hat heute Donnerstag über die Neufassung der Richtlinie zu Sammlung und Recycling von Elektro- und Elektronikmüll sowie zur Unterbindung der illegalen Ausfuhr von Elektroschrott abgestimmt. SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach, Mitglied im Umweltausschuss, ist erfreut über den positiven Ausgang der Abstimmung. "Das EU-Parlament hat vor allem die Bedeutung des Recyclings hervorgehoben. Bereits heute wird mehr Gold durch die Wiederverwertung von Altgeräten gewonnen als durch den Abbau", erläutert Kadenbach am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Das EU-Parlament will daher den Anteil an Recycling erhöhen. Konkret wird empfohlen, dass die Mitgliedstaaten bis 2016 85 Prozent der elektronischen und elektrischen Altgeräte einsammeln. Je nach Kategorie der Geräte sollen dann 50 bis 75 Prozent wiederverwertet werden. Österreich habe bei der Sammlung von Elektroschrott bereits jetzt gute Werte vorzuweisen, in anderen Staaten der Europäischen Union ließen diese jedoch zu wünschen übrig. "Die Wiederverwertung bringt nicht nur für die Umwelt Vorteile, sondern es werden auch begrenzte Ressourcen wieder sinnvoll eingesetzt", unterstreicht Kadenbach.

Eine weitere Problematik, die im Bericht aufgegriffen wird, ist der illegale Export von Elektro- und Elektronikschrott in Länder außerhalb der EU. "Diese Praxis muss unterbunden werden. Es treten Gefahren für Umwelt und für die Menschen auf, wenn in anderen Ländern ohne vorgegebene Standards recycelt wird", betont die Europaparlamentarierin. Das EU-Parlament fordert daher klare Regelungen und strenge Kontrollen, um die nicht gesetzeskonforme Ausfuhr zu verhindern. "Wenn es uns gelingt, die Wiederverwertung des Elektro- und Elektronikschrotts in Europa zu optimieren, dann würde dies massiv dazu beitragen, dass der CO2-Ausstoß verringert wird. Die Aufbereitung der Altgeräte ist also ein wichtiger Beitrag, um die Klimaziele der EU zu erreichen", so Kadenbach abschließend. (Schluss) sa/mp

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