Seeber: Strengere Standards für Elektroschrott

Neue EU-Richtlinie vereinheitlicht den Umgang mit E-Schrott

Brüssel, 3. Februar 2011 (OTS) "Endlich werden europäische Standards für die Sammlung, Behandlung und Wiederverwertung von Elektroschrott eingeführt. Für die Verbraucher ist es jetzt einfacher, Elektroschrott zurückzugeben, wodurch sich die Sammelquote erhöhen wird. Im Sinne eines europäischen Binnenmarktes soll es für die Hersteller eine harmonisierte einmalige Registrierung geben" begrüßt der EVP-Umweltsprecher Dr. Richard Seeber das Ergebnis der heutigen Abstimmung über die Sammlung und Wiederverwertung von Elektro- und Elektonikaltgeräten in der EU. ****

Eine Überarbeitung der Richtlinie war dringend notwenidg, da es innerhalb der Mitgliedstaaten große Unterschiede gibt. Mit der neuen Richtlinie werden die Wettbewerbsbedinungen angeglichen und diejenigen Mitgliedstaaten an die Kandare genommen, die diese wertvollen Rohstoffe der Zukunft einfach nur wegwerfen. "Österreich nimmt bereits eine Vorreiterrolle bei der Sammelquote ein. Bei anderen Mitgliedstaaten herrscht allerdings dringender Handlungsbedarf. Derzeit werden weniger als die Hälfte der in Verkehr gebrachten Elektrogeräte ordnungsgemäß behandelt. Dadurch gehen wertvolle Sekundärrohstoffe verloren und das Risisko steigt, dass diese gefährlichen Stoffe in die Umwelt geraten", informiert Seeber.

"Wir haben mit der heutigen Abstimmung die Regelungen verschärft und Lücken, die in der Vergangenheit zu Problemen geführt haben, wie beispielsweise illegale Verschiffung von Elektroschrott, wurden beseitigt", so Seeber abschließend.

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