KAV/PSD: Psychiatrische Angebote für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene werden stetig ausgebaut

Wien (OTS) - "Die Stadt Wien verfolgt die Reform der Psychiatrie stetig weiter", erklärten KAV-Generaldirektor Dr. Wilhelm Marhold und PSD-Chefarzt Dr. Georg Psota am Donnerstag einhellig. Erst im vergangenen Herbst wurde mit der Übersiedlung der Gesundheits- und Krankenpflegeschule von der Rudolfstiftung ins Kaiser-Franz-Josef-Spital Platz für die neue Psychiatrische Abteilung für die Bezirke 3 und 11 geschaffen. Darüber hinaus wurde im September ein Übergangswohnhaus für Menschen mit psychischen Erkrankungen eröffnet, das seinen Schwerpunkt auf jüngere Erwachsene mit psychischen Erkrankungen im Anschluss an einen stationären Aufenthalt setzt.

Wien nimmt in der psychiatrischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen eine Vorreiterrolle in Österreich ein. "Der stetige Ausbau und die permanente Modernisierung der Kinder- und Jugendpsychiatrie sind für die Wiener Kinder und Jugendlichen von größter Wichtigkeit. In den vergangenen drei Jahren wurden daher die Abteilungen für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Rosenhügel und im AKH Wien massiv erweitert", so Marhold. Im neuen Krankenhaus Nord werde eine dritte Abteilung entstehen.

Der KAV-Generaldirektor weiter: "Am Wiener Rosenhügel wurde im Juli die neu gestaltete Kinderstation eröffnet." Der Rosenhügel ist mit 28 Betten die zweitgrößte entsprechende stationäre Einrichtung in Wien. Insgesamt stehen nach dem Bettenausbau der letzten drei Jahre derzeit 64 Betten für die stationäre Behandlung zur Verfügung. "Psychiatrische Einrichtungen für Kinder und Jugendliche stellt man nicht einfach so auf die grüne Wiese. Wir sind auf dem Weg", so Marhold.

"Auch die Psychosozialen Dienste in Wien nehmen ihre Verantwortung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie wahr", erklärte Psota. Neben dem Kinder- und Jugendpsychiatrischen Ambulatorium mit Tagesklinik gibt es seit 2007 einen kinder- und jugendpsychiatrischen Liaisondienst, der auch 2010 erweitert wurde. Ebenso wurden betreute Wohngemeinschaften weiter ausgebaut - mittlerweile werden sieben Krisenzentren durch den PSD betreut.

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