FPÖ-Gartelgruber: Zwangsehen schärfer bestrafen

Bewusstsein der Öffentlichkeit für das Problem der Zwangsehen muss geschärft werden

Wien (OTS) - "Zwangsehen sind ein immer größer werdendes Problem für Frauen in Österreich. Es ist deswegen an der Zeit endlich zu reagieren", fordert FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber. Vorbild könnte Deutschland sein, wo Zwangsehen als eigener Straftatbestand in der Rechtsordnung verankert wurde. Dies führe zu einer Bewusstseinsschärfung der Öffentlichkeit in dieser Frage und ermögliche auch entsprechende Statistiken, um sich ein besseres Bild von den Dimensionen des Problems machen zu können.

Es sei erfreulich, dass auch Innenministerin Maria Fekter diese Sichtweise teile, wie aus einer Anfragebeantwortung ersichtlich sei. "Offenbar ist sich die Regierung in dieser Frage nicht einig. Während sich die Innenministerin inzwischen meiner Position angeschlossen hat, sehen die Justiz- und die Frauenministerin hier keinen Handlungsbedarf. Es würde mich aber sehr freuen, wenn sie ihre Meinung doch noch änderten", meint Gartelgruber. Es sei dringend notwendig den betroffenen Frauen zu helfen, da Zwangsehen einen schwerwiegenden Eingriff in das Menschenrecht auf freie Partnerwahl darstellten.

"Um eine generalpräventive Maßnahme zu setzen, wäre auch ein erhöhtes Strafmaß überlegenswert. Ich werde mich jedenfalls weiter für die betroffenen Frauen einsetzen", schließt Gartelgruber.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0013