SPÖ Kaiser: Hilferuf Manegolds an Politik bestätigt - KABEG-Gesetz ist gescheitert.

Farce um Bestellung eines neuen Med-Direktors am Klinikum Klagenfurt macht Rücknahme des Husch-Pfusch-Gesetzes notwendig. SPÖ wird Dringlichkeitsantrag im Landtag einbringen.

Klagenfurt (OTS) - "Diese Vorgangsweise bestätigt einmal mehr die Untauglichkeit des von FPKÖVP hinterrücks durchgepeitschten Gesundheits-Verschlechterungs-Gesetzes und die damit einhergehende Hilflosigkeit der KABEG-Vorständin", stellt SPÖ-Landesparteivorsitzender Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LHStv. Peter Kaiser zur Farce um die Nachbesetzung des von Manegold und Scheuch im Doppelpass geschassten medizinischen Direktors Matthias Angres fest.

Er, Kaiser, verlangt im Interesse der Patientinnen und Patienten wie auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die sofortige Rücknahme des Gesundheits-Verschlechterungs-Gesetzes und kündigt einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag der SPÖ für die nächste Landtagssitzung an.

Wie Kaiser bestätigt, habe sich Manegold mit einem Brief der Primarärzte konfrontiert, in dem diese sich für einen Verbleib von Bernd Stöckl als medizinischer Leiter aussprechen, hilfesuchend an die Politik gewandt.

"Aufgrund des FPKÖVP entgegen allen Expertenmeinungen durchgepeitschten Husch-Pfusch-Kabeg-Gesetzes, ist in der Frage der Neubesetzung der medizinischen Leitung aber ausschließlich die KABEG-Vorständin unter Einbeziehung der Expertenkommission zuständig", klärt Kaiser auf.

Als Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent stehe er der Forderung der Primarärzte nach einer internen Lösung neutral gegenüber. "Wichtig ist nur, dass im Klinikum Klagenfurt endlich Ruhe und Zuversicht einkehrt."

Offen bleibe aber die Frage, wozu es eine kostenintensive Ausschreibung geben musste, wenn offensichtlich andere Lösungen präferiert wurden, wundert sich Kaiser.

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