FPÖ-Neubauer: Bundesminister Berlakovich ignoriert Brand in Mochovce

Wie hoch war das Gefährdungspotential der österreichischen Bevölkerung?

Wien (OTS) - "Unglaublich, mit welcher Ignoranz der
österreichische Umweltminister Berlakovich (ÖVP) einen gefährlichen Brand im grenznahen Atomkraftwerk Mochovce ignoriert", äußert heute FPÖ-NAbg. Werner Neubauer seine Fassungslosigkeit. Während das Aarhus Convention Compliance Committee (ACCC) bestätigte, dass die Umweltverträglichkeitsprüfung für Mochovce den internationalen Vorgaben nicht entsprochen habe und Umweltorganisationen bereits lautstark ihren Protest wegen der Minister-Untätigkeit artikuliert hätten, sei Berlakovich nach wie vor untätig geblieben. "Einzig und alleine die FPÖ hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Slowakei beim EUGH eingebracht. Die ÖVP entwickelt sich immer mehr zur Pro-AKW-Partei und betreibt Lobbyismus für diese gefährliche Energie in ganz Europa", so Neubauer.

"Der Umweltminister müsste endlich den Rechtsbruch der Slowakei an Brüssel herantragen und Sanktionen einfordern, das wäre in seiner Verantwortung zur Minderung der Gefährdung österreichischer Interessen", sagt Neubauer. In dem 100 Kilometer von Österreich entfernten Kernkraftwerk habe es im November gebrannt. Österreich sei der Vorfall nicht einmal gemeldet worden. In einem anonymen Schreiben heißt es: "Trotz der ernsthaften Bedrohung der Sicherheit wurde der Produktion der Elektrizität höheres Gewicht zugemessen, obwohl im Bereich des Turbogenerators Feuer ausgebrochen war." Neubauer:
"Obwohl die Slowakischen Atombehörde (UJD) den Vorfall bestätigte, reagierte das offizielle Österreich bis heute nicht. Diese Untätigkeit des Ministers grenzt an grobe Fahrlässigkeit und ist so nicht zu akzeptieren." Neubauer verlangt deshalb von Berlakovich Aufklärung und kündigt parlamentarische Initiativen an.

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