FP-Schock, Waldhäusl(1): U-Ausschuss zu Skylink-Fiasko gefordert

Akkordiertes Vorgehen von Wien und NÖ erforderlich

Wien (OTS) - Nach Vorlage des Skylink-Rechnungshofberichtes es
auch amtlich, dass Bürgermeister Häupl durch die Entsendung von Versagern aus den Reihen der SPÖ in Vorstand und Aufsichtsrat des Flughafens ein gerüttelt Maß an Mitschuld am Milliarden-Fiasko Skylink trägt, hält der Wiener FPÖ-Stadtrat DDr. Eduard Schock in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem niederösterreichischen FPÖ-Klubobmann Gottfried Waldhäusl fest. Die ÖVP-Vorstand Schmid und Herbst müssen daher fristlos entlassen und nicht wie der Ex-SPÖ-Vorstand Kaufmann mit 350.000 Euro Abfertigung für das erwiesene Versagen auch noch fürstlich belohnt werden.

Die obszön hohe Abfertigung für den von Bürgermeister Häupl in den Sattel gehievten Vorstandsversager Kaufmann hätte zudem aus der SPÖ-Parteikassa beglichen werden müssen. Der Vertrag des Häupl-Vertrauten wurde bekanntlich 2009 verlängert, obwohl das Ausmaß des von Kaufmann maßgeblich mit verschuldeten Skylink-Debakels, das voraussichtlich unfassbare 1,1 Mrd. Euro kosten wird, schon amtsbekannt war, erinnert Schock.

Wenn dem SPÖ-Parteigänger, der so wie seine rotschwarzen Kumpanen jährlich über 430.000 Euro eingestreift hat, für seine desaströse Bilanz auch noch Unsummen nachgeschmissen werden, so ist das hochgradig unanständig. Schock fordert hier einmal mehr, dass Manager von Unternehmen im Einflussbereich der Stadt Wien nicht mehr verdienen dürfen als der Wiener Bürgermeister, der mit 16.000 Euro monatlich auch nicht gerade am Hungertuch nagt.

Skylink wird zum SPÖ-Kriminalfall in Wien

Kostenexplosion auf 1,1 Mrd. Euro, strafrechtlich bedenkliche Sachverhalte, grobe Verstöße gegen Vergaberichtlinien sowie Brüche der Sorgfaltspflicht durch den Vorstand - die Kritik des Rechnungshof hätte nicht massiver ausfallen können. Das Debakel geht aus Wiener Sicht voll auf die Kappe von Häupl, hat er doch die beiden Vorstände Kaufmann und Schmid persönlich in ihre Positionen gedrückt, so Schock.

Derartige Positionen dürfen nicht als Versorgungsjobs für Häupl-Freunderln missbraucht, sondern international ausgeschrieben und mit Fachleuten besetzt werden. Mit der Bestellung des ehemalige Aufsichtsrats-Chef Herbst, welcher in seiner Kontrollfunktion ebenfalls auf allen Linien versagt hat, zum neuen Vorstand hat man jedenfalls den Bock zum Gärtner gemacht.

Seine Beschwichtigungsstrategie ist angesichts des RH-Berichtes, der strafrechtlich bedenkliche Vorgangsweisen feststellt hat, skandalös. Er müsste stattdessen Strafanzeigen erstatten, da maßgeblich für den Kriminalfall Verantwortliche nach wie vor in führenden Positionen sitzen, erklärt Schock. (Forts.)

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