FPK-Kurt Scheuch fordert Offenlegung der Geheimdienstakten Sloweniens zur Aufklärung der Anschlagserie

Sofortige Intervention des Außenministeriums notwendig

Klagenfurt (OTS) - Scharf kritisierte heute FPK-Klubobmann Ing.
Kurt Scheuch die Weigerung Sloweniens grundsätzlich öffentliche Geheimdienstakten zu den Terroraktionen in Südkärnten, die nach dem Ortstafelsturm (in der Zeit von 1975 bis 1979) verübt wurden, herauszugeben. Die Begründung Sloweniens, wonach Informanten im Ausland geschützt werden sollen und zu befürchten sei, dass die Dossiers ausländischen Regierungen eine Gelegenheit bieten könnten, Druck auf Slowenien auszuüben, nähre einmal mehr den Verdacht, dass auch hochrangige Vertreter der slowenischen Volksgruppe in die Terroranschläge in Südkärnten verwickelt waren.

"Man deckt mit dieser Vorgangsweise offensichtlich verbrecherische Handlungen und ehemalige Terrornetzwerke. Dies stellt einen unfassbaren Verstoß gegen internationales Recht dar. Dass dies in Europa möglich ist, macht fassungslos", zeigt sich Scheuch empört.

Scheuch fordert in dieser Angelegenheit die sofortige Intervention des Außenministeriums und schärfsten Protest gegen einen Nachbarn, der Terroristen deckt. "Der Mantel des Schweigens wurde lange genug über die Anschläge und somit die Täter gebreitet. Kärnten hat ein Recht auf lückenlose Aufklärung", schließt Scheuch.

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