Kinderfreunde: Wir unterstützen das Volksbegehren: Das Beste für die Kleinsten!

Bildungsvolksbegehren stärkt Elementarbildung. Die Kinderfreundeforderung nach einer gemeinsamen Schule bis 14 ist Bestandteil des Volksbegehrens.

Wien (OTS) - "Wir werden das Volksbegehren unterstützen, weil sich wesentliche Forderungen der Kinderfreunde im Antragstext wiederfinden. Für uns ist entscheidend, dass die elementare Bildung aufgewertet und die gemeinsame Schule bis zum 14 Lebensjahr verlangt wird. Das ist erfüllt", stellt Kinderfreunde Bundesvorsitzender LH-Stv. Josef Ackerl resümierend zum nun vorliegenden Text des Bildungsvolksbegehrens fest.

Gernot Rammer, Bundesgeschäftsführer der Österreichischen Kinderfreunde betont die Bedeutung des Volksbegehrens für den Bereich der Elementarbildung. "Wir Kinderfreunde haben mit vielen Initiativen dazu beigetragen, den Kindergarten als erste elementare Bildungseinrichtung ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Das Volksbegehren greift das auf, und wird dazu beitragen, den Stellenwert der Elementarbildung weiter zu heben". Österreich braucht die besten Bedingungen und die besten PädagogInnen für unsere kleinsten Kinder. Denn soziale Ausgrenzung passiert bereits am Anfang der Bildungskarrieren. Elementare Bildung braucht nicht nur mehr Geld, sondern auch eine einheitliche Struktur und Qualitätssicherung. "Wir erwarten uns in Folge des Volksbegehrens endlich eine ehrliche Diskussion über ein Bundesrahmengesetz für elementare Bildungseinrichtungen, eine Bündelung der Kompetenzen im Bildungsministeriums und eine Finanzierung aus Bundesmittel" sagt Rammer dazu. In einer solchen Diskussion muss natürlich auch über die Details der Umsetzung der naturgemäß sehr plakativ formulierten anderen Forderungen des Bildungsvolksbegehrens debattiert werden.

Substanziell sind auch die Forderungen im Bereich Ganztagsschule und der Ausbildung künftiger PädagogInnen. Das Volksbegehren verlangt eine gemeinsame Ausbildung aller PädagogInnen auf Masterniveau und ein einheitliches Dienst- und Besoldungsrecht für ALLE in diesem Bereich tätigen PädagogInnen. Vom Kindergarten bis zur Oberstufe. "Damit weist das Volksbegehren den Weg in eine neue Bildungszukunft für unsere Kinder. Jetzt geht es darum diese Inhalte zu den Menschen zu bringen und Überzeugungsarbeit zu leisten. Wir Kinderfreunde wollen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten" schließt Josef Ackerl.

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Gernot Rammer, MAS, Tel.: 01 / 512 12 98 - 52

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