Leitner/Kucharowits: "Junge Menschen" brauchen leistbare Wohnungen

Kucharowits "schäumt", dass VP NÖ Spekulationsverluste auf Jugendliche abwälzt und startet Kampagne "Foulspiel - Wir zeigen der ÖVP NÖ die Rote Karte!"

St. Pölten (OTS) - "Die derzeitige Vorgehensweise der VP NÖ in der niederösterreichischen Wohnbaupolitik berücksichtigt weder die Bedürfnisse, noch die Interessen der Jugendlichen. Statt weiterhin mit Milliarden Euro an NÖ Wohnbaugeldern an den internationalen Finanz- und Spekulationsmärkten zu spekulieren und damit weitere Millionenverluste zu riskieren, sollte man stattdessen das Geld in die Zukunft unserer Jugendlichen und der Jungfamilien investieren", so LHStv. Dr. Sepp Leitner anlässlich der heutigen Pressekonferenz zum Thema NÖ Wohnbaupolitik und Jugendliche.

"Foulspiel - Wir zeigen der ÖVP NÖ die Rote Karte!" nennt sich eine Kampagne, die die Junge Generation NÖ gestartet hat, um mehr leistbaren Wohnraum für junge Menschen zu fordern: "Zuerst verzockt der VP-Finanzlandesrat Sobotka mehr als eine Milliarde Euro Wohnbaudgelder, dann soll durch die Kürzung der Wohnbauförderung von über 86 Mio. Euro den jungen Menschen direkt das Geld aus der Tasche gezogen werden", so Katharina Kucharowits, Landesvorsitzende der Jungen Generation NÖ und stv. Landesparteivorsitzende. Von 3.485 geförderten Wohneinheiten 2008 gab es bis 2010 fast eine Halbierung auf nur noch 1.839 geförderte Wohneinheiten. Dazu wurde 2011 eine weitere Kürzung der Wohnbaufördermittel von über 86 Mio. Euro von der ÖVP beschlossen - das wären fast 800 Startwohnungen für "Junges Wohnen". "Ein geringeres Wohnungsangebot führt in der Folge zu einem höheren Preis, der für die Wohnungen verlangt werden kann und damit zu massiven Mehrbelastungen für die Jugend und Jungfamilien", so Kucharowits.

Daher fordert die JG NÖ sowohl eine Aufstockung der geförderten Wohneinheiten, um leistbares Wohnen für die NiederösterreicherInnen auch weiterhin zu gewährleisten, als auch eine Weiterführung der ökologischen Förderung als Umwelt- und damit Zukunftssicherung, erklärt Kucharowits: "Besonderes Augenmerk sollte auf den Ausbau der Fördermittel speziell für 'Junges Wohnen' für Jugendliche und Jungfamilien gerichtet werden. Hier ist die VP NÖ gefordert, endlich etwas zu unternehmen. Von der Jungen ÖVP NÖ höre ich bisher keinen Aufschrei! Dies ist mehr als bedauerlich, da man im letzten Wahlkampf ja auch mit 'Junges Wohnen' geworben hat."

"Leider sind auch viele Gemeinden in Niederösterreich und damit auch viele Unternehmen und ArbeitnehmerInnen von den Kürzungen im Bereich der Wohnbauförderung betroffen. Die Entwicklung der Wohnbaupolitik des Landes Niederösterreich hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass die Wohnbauleistung auf nahezu die Hälfte der Wohnungen gesunken ist. Damit entgingen vielen Unternehmen wichtige Aufträge, ebenso gingen tausende Arbeitsplätze verloren. Daher ist es eine unabdingbare Notwendigkeit, dass das Land NÖ in Zukunft wieder stärker in günstigen Wohnraum für junge Familien investiert. Das würde nämlich dem Wirtschaftsstandort Niederösterreich einen zusätzlichen Impuls geben, zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und zu einer weiteren Konjunkturbelebung beitragen", hofft Leitner auf eine Kehrtwende der VP NÖ in der Wohnbaupolitik.

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