Schieder zu ÖIAG-Personalentscheidung: "Überraschend ideenlos"

ÖIAG als IV-Filiale hat keine Bestandsberechtigung

Wien (OTS/SK) - "Es ist eine überraschend ideenlose Entscheidung, die die ÖIAG heute getroffen hat. Es scheint, als hätten sich Partikularinteressen durchgesetzt und als seien standort- und industriepolitische Fragestellungen nicht berücksichtigt worden", so SPÖ-Finanzstaatssekretär Andreas Schieder zur heutigen Personalentscheidung der ÖIAG. "Wenn die ÖIAG als Filiale der Industriellenvereinigung verstanden wird, hat man offenkundig aus den Fehlern des Systems Michaelis nicht viel gelernt", kritisierte Schieder am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Es bräuchte schon einen radikalen Schwenk von Markus Beyrer weg von seinen bisherigen Positionen in der Industriellenvereinigung, um ein neues, tragfähiges Konzept für die ÖIAG vorzulegen. "Eine Industrieholding, die nur verwaltet statt gestaltet, die sich mit den Zukunftsfragen von Standortentwicklung, Forschung und Entwicklung, mit Beschäftigungs- und Wachstumseffekten nicht beschäftigt, hat keine Bestandsberechtigung." (Schluss) tg/bj

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