Kickl: Arbeitsmarkt derzeit nicht für Ende der Übergangsfristen gerüstet!

Wien (OTS) - "Mehr Arbeitslose als im Dezember 2010 sowie mit derzeit 69.187 Personen gleichzeitig ein deutlicher Anstieg der Schulungen gegenüber dem Vormonat - und das vor der drohenden Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes für die neuen EU-Staaten ab dem 1. Mai 2011. Von einem Durchstarten mit 'Volldampf' in das neue Jahr kann wohl nicht wirklich die Rede sein", erklärte heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten. SPÖ-Sozialminister Hundstorfer werde aber offenbar immer dreister, wenn es darum gehe, seine nicht vorhandene aktive Arbeitsmarktpolitik als Erfolg zu verkaufen. "Überhaupt kann es nur einen deutlichen Kurswechsel bei den Arbeitslosenzahlen geben, wenn die Übergangsfristen zum Schutz des heimischen Arbeitsmarktes über den Mai hinaus auf unbestimmte Zeit verlängert werden", so Kickl. Das sei es, wofür sich SPÖ-Sozialminister Hundstorfer endlich massiv einsetzen müsse.

Kickl warnte weiters auch davor, dass das Wifo in seiner jüngsten Mittelfrist-Konjunkturprognose Ende Jänner 2011 schon davor gewarnt habe, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt nicht entspannen werde. Die Beschäftigung werde laut Wifo zwar jährlich um 0,6 Prozent zunehmen. Da aber das in- und ausländische Arbeitskräfteangebot etwa gleich schnell wachsen werde, sei vor 2014 mit keiner weiteren Entspannung auf dem österreichischen Arbeitsmarkt zu rechnen. "Das ist genau der Punkt, wovor wir Freiheitlichen immer gewarnt haben. Und dazu ist als erstes der österreichische Arbeitsmarkt vor dem drohenden Zustrom von Arbeitskräften aus Ungarn, der Slowakei und Tschechien zu schützen", so Kickl abschließend.

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