Schieder: Europäische Überlegungen zu Frauenquote jedenfalls unterstützenswert

Europa muss sich auch seiner gesellschaftspolitischen Aufgabe stellen

Wien (OTS/SK) - "Die Überlegungen, die in den vergangenen Tagen
von den EU-Kommissaren Viviane Reding und Michel Barnier im Zusammenhang mit einer Frauenquote ausgeführt wurden, halte ich für sehr interessant und richtig", so SPÖ-Finanzstaatssekretär Andreas Schieder am Dienstag. Es seien grundlegende Fragen, wie man Frauen stärker in Spitzenpositionen in Unternehmen bringen könne. Im Bemühen um die Umsetzung einer Frauenquote unterstütze er Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek voll und ganz. "Wenn es hier zu einer gemeinsamen europäischen Vorgangsweise kommt, wäre das natürlich besonders begrüßenswert, weil das bedeuten würde, dass Ausreden wegfallen." ****

Für Schieder wären europäische Antworten in der Frage, wie man mehr Frauen in Spitzenpositionen in der Wirtschaft bringe könnte, auch deshalb erfreulich, weil es zeigen würde, dass sich Europa nicht nur um wirtschaftliche Fragen kümmert, sondern auch seine gesellschaftspolitische Aufgabe wahrnimmt. "Wenn Europa sowohl nach innen als auch nach außen als ein gemeinsames Projekt wahrgenommen werden will, braucht es auch Antworten auf gesellschaftliche Fragen. Eine der größten Fragen hierbei ist, wie wir systemische Ungleichbehandlung bekämpfen können. Es ist gut, dass Reding und Barnier nun mit ihren Vorschlägen die Diskussion in Gang gesetzt haben", so Schieder im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) tg/up/pl

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0003