FPÖ-Neubauer zu Hundetrainer-Verordnung: SPÖ-Kepplinger muss bei Stöger für Überarbeitung der Verordnung intervenieren

FPÖ für zweijährige Übergangsfrist - derzeitiger Entwurf widerspricht Gewerbeordnung und zahlreichen bestehenden Landesgesetzen

Wien (OTS) - Interessant ist für den FPÖ-Nationalratsabgeordneten Werner Neubauer die unterschiedliche Haltung der SPÖ, was die neue Verordnung zur Erneuerung der Hundetrainer-Ausbildung in Österreich betrifft. "Während SPÖ-Abgeordneter Dietmar Keck massiv Lobbying für die Umsetzung betreibt, spricht sich sein Parteigenosse, Landesrat Kepplinger massiv dagegen aus", zeigt Neubauer auf und erinnert daran, dass vergangene Woche die FPÖ in dieser Angelegenheit eine Petition mit 5.000 Unterstützungserklärungen an Nationalratspräsidentin Prammer übergeben habe. Er, Neubauer, erwarte sich von Kepplinger, "dass dieser massiv bei seinem Parteikollegen Stöger für eine Überarbeitung der Verordnung eintritt."

"Tritt die Verordnung in dieser Form in Kraft, wäre dies ein ausgemachter Skandal ersten Ranges", betont der FPÖ-Abgeordnete nochmals das klare Nein der FPÖ zur vorliegenden Verordnung. "Da nun offenbar auch innerhalb der SPÖ keine Einigkeit mehr vorhanden ist und ich darauf hoffe, dass NR-Präsidentin Prammer, sich für eine Lösung - wie zugesagt - einsetzt, bleibt noch Hoffnung für eine gute Lösung im Interesse der gewerblich tätigen Trainer." Neubauer fordert in diesem Zusammenhang Kepplinger auf, "mit Nachdruck bei seinem Kollegen BM Stöger, aber auch im Parlamentsklub der SPÖ, sich für die Interessen der Trainer einzusetzen."

Tatsache sei, zeigt Neubauer auf, "dass laut Juristen die Verordnungs-Vorlage der inhaltlichen Prüfung nicht stand hält. Der Entwurf widerspricht einerseits der Gewerbeordnung, andererseits gegen zahlreiche bestehende Landesgesetze." Ein weiteres gravierendes Manko sei eine ausreichende Übergangsfrist, die es bereits aktiven Hundetrainern ermöglicht, eventuell fehlende Ausbildungsnachweise nachmachen bzw. nachreichen zu können. Viele der gewerblich tätigen Hundetrainer bzw. Verhaltensberater könnten eine hoch qualifizierte Ausbildung vorweisen, die oftmals bei den Begründern der gewaltfreien, auf positiver Stärkung basierenden Hundeerziehung, absolviert wurde. "Sie haben Zeit, Geld, Engagement und Mühe investiert. Generell ist eine Verordnung zur Qualitätssicherung richtig." Ziel müsse es sein, für die hochqualifizierten, tierschutzgerecht arbeitenden Hundetrainer und Verhaltensberater eine Gleichstellung zu Vereinstrainern zu erzielen. "Das kann nur über eine zweijährige Übergangsfrist erfolgen", betont Neubauer abschließend.

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